Sonnenwetter II / Teil B


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SonnenwetterIII?

Inhaltsverzeichnis dieser Seite
1) 35-Zyklus der Erdrotation (Tageslänge)   
2) 35 Jahre: Zyklus nach Brückner (hier Sommertemperaturen)   
3) 35 Jahre Zyklus nach Brückner bei Dr.Landscheidt   
4a) 20 Jahre: Hale-Zyklen, Sonnenzyklen, aa-Index   
4b) 20 Jahre: Temperatur in Bremen und Armagh in den Hale-Zyklen   
5a) 20 Jahre: kalte Extremwinter Berlin, 1767, 1788, 1809, 1829 ff   
5b) 10 + 20 Jahre: Ozonzyklus   
5c) vier Ozon-Phasen seit 1926   
6) 20 Jahre: frühe Weinlesen in Supersommer seit 1484   
Fehlprognosen wegen Nichtbeachtung des 5-Jahre-Takts   
7) 10 Jahre: Sonnenfleckenminima   
8) 5 Jahre: intensive Sonnenflares 2000 & 2005   
9) 10 Jahre: Temperatur- und Geopotmaxima im Jan. der NH in 30 hPa   
10) 10 Jahre: Stratosphären- bzw. Ozonloch-Variationen   
11) 5 Jahre: Van Allen-Strahlungsgürtel   
12a) 6+4 Jahre: Trockenjahreszeiten in Deutschland   
12b) 10 + 5 Jahre: heiße & trockene Sommer, kalte & flaue* Winter   
13) 10 + 5 Jahre: Die Arctic Oszillation (AO)   
14) 10 + 5 Jahre: Grippe-Epidemien bei Mensch und Geflügel   
15) 10 Jahre: "Blutfieber" und Smallpox   
16) 10 Jahre: Salzwassereinbrüche Ostssee 1983 - 1993 - 2003   
17) 10 +5 Jahre: Erdbeben in Kalifornien und Japan   
18) 5 Jahre: Erdbeben weltweit seit 1980   
19) ca. 5 Jahre: Seebeben vor Portugal 1964 und 1969   
20) ca. 5 & 10 Jahre: Erdbeben Italien und Griechenland   
21) 100 Jahre: extreme Erd- & Seebeben oft je um die Jht-Mitte   
22) Erdbeben aktuell und letzter Monat   
23) 5 + 10 Jahre: Vulkane Grimsvötn & Hekla (Island) & Merapi   
24) 10+ 5 Jahre: Colima, Vulkan in Mexiko   
25) Thera- = Santorin um 1620-30 v. Chr. (100 Jahre früher)?   
26) 200 Jahre: Vulkaneruptionen 850, 1050, 1259 ff, 1453, 1625, 1810+15   
27) 10 Jahre: Jerk-Zyklus (geomagnetische Unregelmäßigkeiten)   
28) 5 Jahre: Heuschrecken-Plagen   
29) 10 Jahre: Trockensommer/-jahre Europa 0-2 Jahre vor Solar-Minima   
30) 10 Jahre: 0-2 vor Minimum + je 3 Jahre zuvor heisse Sommer   
31) 10 + 5 Jahre: Niedrigwasser an Rhein und Mosel   
32) 10 + 5 Jahre: Trockenperioden Mosel & Saar seit 1979   
33) 5-Jahre-Takt der Moselhochwasser 1820-1850 / 1910-1945   
34) 5- bzw. 100-Jahre-Takt Prag-Hochwasser 1897+1903 & 1997+2002   
35) 5- bzw. 10-Jahre-Takt kalter Spätwinter seit 1956   
36) 7 bzw. 10 Jahre: kalte Juni und Juli bzw. Jahre   
37) 10 Jahre: La Nina und PPI:1956,1965,1975,1988,1999   
38) 10 Jahre: neg. NAO ("abc-Kaltwinter",nach heißem Herbst)   
39) 5 Jahre: PDO 1921-1941, ... 1977-2003   
40) 5 bzw. 10 Jahre: Hurrikane und ACE-Index seit 1886   
41) 10 + 5 Jahre: Orkane in Europa u.a. im Februar   
42) 5 Jahre: Sturmtage in Traben-Trarbach   
43) 5 Jahre: Schnee- + Frostmaxima an der Mosel seit 1981   
44) 5, 10, 15 Jahre: Torfwaldbrände in Indonesien   
45) Pestwellen u.a. 1575, 1586, 1595   
46) 10 & 5 Jahre: Gewitter in Österreich   
47) 6.5 Jahre: Polarbewegung, Chandler wobble spiral-Zyklus   
48) 2.2 Jahre: Quasibiannual Oscillation (Zonalwind & stratospheric ozon)   
49) 0.5 Jahre: Sonnen- und Erdmagnetwetter (SAO / SAV)   
50) starke Sonnenaktivität = geringe kosmische Strahlung   
51) 6 - 4 Monate: Frühjahr und Herbst (Solar & Kp & DST)   
52) Die Magnetstürme seit dem Jahre 2000 (Kp-Daten)   
53) Bulletin vom Magnetsturm am 14. Dez. 2006   
54) Monats- und "Multi-Month-Oscillations" (MMO entsprechend MDO)   
55) 2 - 1 Monat: Sonnenwetter   
56) 1 Monat: Sonnen- / Erd(magnet)wetter   
57) 1 Monat: Hochdruckphasen August 2004 - Juli 2005   
58) 1 Monat: Hochdruck West-Kanada Jan. - April 2007   
59) 7 Tage und 1 Monat: Sonnenwind   
60) 7 Tage: Flares, Ionosphäre und Erdmagnet-Indices   
61) 7 Tage: Erdwetter (+ 14 Tage-Takt). ab Advent 2005   
62) 2 Tage: QTDW, die Quasi Two Day Wave (Mesosphäre)   
63) 24-, 12 und 8 Stunden- Tiden   


1) 35-Zyklus der Erdrotation (Tageslänge)    
Quelle: Jochmann, H. & Greiner-Mai, H.,1995: Klimazyklen, Erdkerndynamik und Schwerefeld In: Paläoklima und Klimaprozesse Bonn (Hermann von Helmholtz Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) 1995. 30-31 p)
LOD-Variation 1656 - 1984:
Abbildung nach McCarthy? & Babcock, 1986), Maxima der Tageslänge 1908 + 1911 + 1973
D (Duration of Day) 1623 - 1998: http://www.iers.org/iers/earth/rotation/ut1lod/table3.html
Minima ab 1867: 1867.5, 1891.5, 1929.5, 1955.5, 1986.5
Quelle: http://www.gfz-potsdam.de/pb1/pg3/global_geo_proc/index_S141de.html
Grafik: www.gfz-potsdam.de/pb1/pg3/global_geo_proc/grm/bilder/grm3e.gif (Dr. Hans Greiner-Mai)
hier u.a. die ca. 10- und 35-Jahre-Zyklen in Klima und Erdrotation (Grafik /www.gfz-potsdam.de/pb1/pg3/global_geo_proc/grm/bilder/grmae.gif):

LOD-Variation 1965 - 2003: http://hpiers.obspm.fr/eop-pc/earthor/ut1lod/figure3.html (mit El Nino-Effekt 1983)
LOD-Variation 1995 - 1997: http://www.iers.org/iers/earth/rotation/ut1lod/figure2.html
LOD-Variation 1987 - 1997: http://geology.about.com/library/weekly/aa090797.htm
Polbewegung 1980 - 1990: http://home.arcor.de/maus_andreas/diplom/maus/node28.html
Polbewegung 1994 - 1997: http://www.iers.org/iers/earth/rotation/polmot/
2) 35 Jahre: Zyklus nach Brückner (hier Sommertemperaturen)    

Quelle: http://www.uni-frankfurt.de/IMGF/meteor/klima/deklim/Sommerstudie.htm (Fig. 3 aus "Der Hitzesommer 2003 in Deutschland", von Christian-D. Schönwiese, Tim Staeger, und Silke Trömel)
3) 35 Jahre Zyklus nach Brückner bei Dr.Landscheidt    
"Schon Francis Bacon wies auf einen 35- bis 40jährigen Zyklus in Holland hin, in dem feucht-kühle und warm-trockene Abschnitte aufeinander folgten. E. Brückner entdeckte 1887 diesen Zyklus neu. Er zeigte, dass zahlreiche klimatische Phänomene, ... einem Zyklus von 33 bis 37 Jahren folgen. Er vermutete schon damals einen Zusammenhang mit der Sonnenaktivität. H. W. Clough nahm diese Anregung auf und fand den Brückner-Zyklus nicht nur in zwölf verschiedenen meteorologischen Variablen, sondern auch in der Sonnenaktivität und insbesondere in Variationen der Länge des 11-jährigen Zyklus. D. V. Hoyt und K. H. Schatten haben darauf hingewiesen, dass, dass er sich in skandinavischen Baumringen über viele hundert Jahre hinweg deutlich abzeichne. Näheres in http://www.geocities.com/CapeCanaveral/4310/klima/landscheidt/sonne7.htm
4a) 20 Jahre: Hale-Zyklen, Sonnenzyklen, aa-Index    

Ca. alle 20 Jahre seit 1913 wechselt das Magnetfeld der Sonne. Der vorlaufende Sonnenfleck ist auf der Nordhalbkugel 10 Jahre positiv , dann 10 Jahre negativ. Auf der Südhalbkugel umgekehrt. Dann ist der alte Zustand wiederhergestellt. Seit über 500 Jahren ist das schon so. Hier die Sonnenfleckenrelativzahlen seit 1750:
http://www.ips.gov.au/Educational/2/3/1
http://www.ips.gov.au/Educational/3/1/4 (aa-Index seit 1844)
4b) 20 Jahre: Temperatur in Bremen und Armagh in den Hale-Zyklen    

Seit 1833 existieren 7 Hale-Zyklen und 14 Sonnenfleckenzyklen (Nr. 8-23). Mittelt man die Jahresmitteltemperaturen über diese ca. 20jährigen Hale-Zyklen, so erkennt man Parallelität zwischen magnetischem Index aa, Sonnenfelckenaktivität und Temperatur:
Die Sonne-Aktivitäöt steuert den Erdmagnetismus und beide sind verantwortlich für die Temperatur auf der Erde (hier die Temperatur von Armagh in Irland und Bremen). Davon sind Hathaway und Wilson überzeugt und sie überzeugen mit ihren Abbildungen:
http://solarscience.msfc.nasa.gov/papers/wilsorm/WilsonHathaway2006c.pdf
http://climate.arm.ac.uk/calibrated/airtemp/index.html
Hale-ZyklenHale 0Hale 1Hale 2Hale 3Hale 4Hale 5Hale 6Hale 7
So-Flecken-ZyklenSonne 8+9Sonne 10+11Sonne 12+13Sonne 14+15Sonne 16+17Sonne 18+19Sonne 20+21Sonne 22+23
Jahre von bis1833-561856-781878-011901-231923-441944-641964-861986-07
aa-Index17.5 (geschätzt)18.015.5 (MIN I)15.0 (MIN II)18.523.522.525.0 (geschätzt)
Rel.-Zahl147+132=27998+141=23975+88=16364+105=16978+119=197152+201 (Max)=353110+165=275160+120=280
Temp. Bremen8.8 °C8.7 °C8.5 °C (Min I)9.2 °C9.0 °C9.2 °C8.8 °C9.5 °C (geschätzt)

5a) 20 Jahre: kalte Extremwinter Berlin, 1767, 1788, 1809, 1829 ff    

Ca. alle 20 Jahre kam es zu extrem kalten Wintermonaten in Berlin, nur einmal seit 240 Jahren war es nicht der Fall, um 1910 - 1920 fehlte der Extremwinter, der trat dann erst ca. 10 Jahre später auf (Jan. & Feb. 1929 mit -4.4 & -10.4).
http://www.wetterzentrale.de/klima/tberlintem.html
Danach ergibt sich folgende Liste, sieh auch S. 195 in meinem Buch "Ski und Rodel gutab sofort wieder öfters" aus dem Jahr 2005/06. Natürlich hätte ich lieber "demnächst" schreiben sollen. Aber der Trend zu kalten und schneereichen Wintern war halt so gut erkennbar. Nur das Wetter geht sufenweise, das hatte ich in Anbetracht der vielen Anzeichen für einen kalten Winter nicht bedacht.
1767+681788+8918091829+301848+5018711890+93-
- 7.1 & -4.5-11.2 & -4.4-5.9 & -6.1-8.9 & -8.5 + -7.5-9.4 & -6.5-5.0-4.5 & -7.4-

1940-43+471962/631985-872007/08?
-9.6 & -7.1 & -6.3 & -7.2 & -4.8 & -5.3 & -8.0-7.2 & -4.5-5.0 & -6.4 & -6.9?

Trotz des extrem warmen Winters 2006/07 und trotz aller Unkenrufe, daß es jetzt si weitergehe, müssen wir damit rechnen, daß auch nun wieder ein extremer inter folgt. Ein blockiernde Hoch bei Island, über der nördlichen Nordsee oder Skandinavien über 3 Wochen reicht dazu. Warten wir's ab. Auch ein verregneter Sommer, im letzten Jahr war es ja nur der August, ist mal längst wieder überfällig.


5b) 10 + 20 Jahre: Ozonzyklus    
Eine kurze Zeitreihe bringen die Ozonmessungen zustande. Deshalb hätte keine Panik wegen des "Ozonloch`s aufkommen müssen. Man erkennt an der folgenden Abbildung, daß sich im Jahr 2000 - 2004 wieder normale Verhältnisse eingestellt haben, als Folge eines ca. 20-jährigen Zyklus?
http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/stratosphere/winter_bulletins/nh_03-04/, Fig. 3:
5c) vier Ozon-Phasen seit 1926    

Könnt Ihr Euch noch erinnern, als man vor einigen Jahren noch den dramatischen OZON-Schwund in den Schlagzeilen fand. War es wirklich so dramatisch? Ich sehe es nicht so. Schaut Euch mal die Grafik an:
http://www.meteosuisse.ch/web/en/climate/climate_since_1864/lange_ozonmessreihen.html
Ich sehe da vier Phasen:
Phase I: die war dramatisch, von 1929 bis 1929 dramatischer Anstieg innerhalb weniger Jahre bis 370 DU, dann Abfall auf 300, dann nochmals auf 360 im Jahre 1940. Das waren dramatische An- und Abstiege.
Dann folgte Phase II: 1942 - 1972, gleichbeliebend schwankend um 330 DU
Phase III brachte dann den Abstieg auf nochmals 300 DU im Jahre 1993
Phase IV: Und ab da gings bergauf in den letzten Jahren, bis 333.8 DU (so hoch wie zuletzt 1972, die rote Abfall-Gerade ist Phantasie) --- http://www.iac.ethz.ch/en/research/chemie/tpeter/totozon.html#internet
6) 20 Jahre: frühe Weinlesen in Supersommer seit 1484    

In "Meteorologische Zeitschrift" nr. 1 / 2005 hat Annette Menzel eine Grafik veröffentlicht, in welcher die Weinlese-Daten von 1484 bis 2003 aufgelistet sind:
Herausragend in den letzten 100 Jahren waren u.a. die Superweinjahrgänge 1947, 1976 & 2003
und Superweinjahrgänge in einem 20-Jahre-Takt u.a.: 1516, 1536, 1556; 1616 und 1637.
Fehlprognosen wegen Nichtbeachtung des 5-Jahre-Takts    
Der Winter 2006/07 wurde mild, die Hurrikansaison 2006 war schwach. Beides war falsch von den Experten vorhergesagt. Bei ersterem lag auch ich falsch. Dazu folgender Artikel von mir:

          Fehlprognose:  Winter 2006/07
       von Hubertus Schulze-Neuhoff   

Nach dem heißen Juli und Herbst 2006 und vielen Nord- und Ostlagen infolge vieler Hochdruckgebiete nördlich von 50 Nord von Oktober 2005 bis Oktober 2006 deuteten viele Regeln daraufhin, daß nach kaltem Februar März 2005 und schneekatastrophenreichem Winter 2005/06 nochmals ein kalter Winter bevorstehen würde. Auch der Autor dieses Artikels rechnete damit. Aber das Wetter hat manchmal Überraschungen bereit, schaltet einfach um. Statt weiterhin Hochdruckgebiete weit im Norden zu produzieren, dominierten von November bis Ende Januar etwa 50 Hochdruckgebiete, siehe dazu www.wetterpate.de. Sturmtief „BRITTA“ machte am 03. November mit stürmischem Nordwest den Anfang. Bis Weihnachten dauerte es, dann erst schaffte es das Hochdruckgebiet „ZENO“, sich nach Südengland zu verlagern und uns statt üblichem „WEIHNACHTSTAUWETTER“ einen Luftdruck von fast 1040 hPa zu bescheren. Aber das war nur eine kurze Trocken- und Kälteperiode. Am 31. Januar stürmte es erneut von Westen her. „FRANZ“ und „KYRILL“ waren die Sturm- und Orkantiefs am 11. und 18. Januar. Alle diese atlantischen Tiefs führten vorderseitig Warmluft nach Europa und die Ski- und Rodelfans mußten so lange warten wie selten zuvor. Die Folge dieser langen Kältedurststrecke war, daß sich die Presse & „Klimawandel-Experten“ wieder aus der Deckung wagtenund wagen. Denn nach den beiden oben erwähnten Kaltwinterperioden mit den Schneekatastrophen (u.a. im Münsterland und Bayern) war es an der „Klimafront“ ruhig geworden. Aber am 23. Januar schaltete die Atmosphäre um. Hoch „BRUNI“ baute sich als Sperre zum Atlantik bei Irland auf und machte den Weg polarer Kaltluft bis ins Mittelmeer frei. Dadurch intensivierte sich Tief „MALTE“ und brachte dem Alpenraum und Süd- und dann auch Ostdeutschland und dem Raum Prag intensive Schneemengen. Im Moseltal blieb der Himmel an diesen Tagen klar und dadurch kam es zu Kälterekorden von minus 6-8 ° C dieses Winters. Am 26. lag in Starkenburg oberhalb Traben-Trarbachs sogar 1 cm Schnee. Und als erst Hoch „DAGMAR“ und dann ein Hoch bei Island erneut polare Kaltluft zu uns führte und dann Warmluft darauf aufglitt, meldete der Hahn am morgen des 08. Februar sogar Rekordschnee dieses Winters mit mindestens 4 cm. Tatsache ist, daß noch genug Kaltluft am Nordpol vorhanden ist. Um den 05. Januar wurden in Winnipeg in Kanada in ca. 50 Nord (auf ähnlicher Höhe wie Bernkastel-Kues) – 41 ° C und auf der Halbinsel Kola in Nordeuropa war es ähnlich kalt. Das ändert aber nichts an meiner und anderer Fehlprognose. Diesen so extrem milden Winter wie 1974/75 hätte ich vorhersagen können, wenn ich wie in der Vergangenheit den 10-Jahre-Takt und nun den 5-Jahre-Takt beachtet hätte. Im Herbst 1995 habe ich im Kreisjahrbuch des Kreises Bernkastel-Wittlich in Anbetracht der Kaltwinter 1985-87 den damals überfälligen kalten Winter 1995/96 vorhergesagt, ebenso im Wochenblatt Mosel-Hunsrück-Aktuell im Herbst 2005 den kalten und schneereichen Winter 2005/06. Mein Kollege Peter Maise hat die Mitteltemperatur der Winter in Traben-Trarbach vom Meßbeginn 1979 bis 2006 ausgedruckt. Aufgrund dieser Grafik mit den stürmischen Warmwintern 1990, 1995 und 2000+01 war dieser Winter 2007 als 4. dieser 5 bzw. 6Jahre-Takt-Serie überfällig. Interessanterweise taucht dieser 5-Jahre-Takt auch bei den Hurrikanen auf. Siehe dazu die Abbildung Trotz übernormaler Aktivität seit 1995 kam es 1997, 2002 und 2006 zu starkem Abfall der Hurrikantätigkeit, obgleich die Experten für 2006 ähnlich starke Aktivität wie in den Jahren davor vorhergesagt hatten. Dieses Umschalten von einem System zum anderen wird oft zu spät erkannt, wie Dr. H.W. Christ in einer Nachbetrachtung zu der Hurrikan- Fehlprognose in der Beilage zur Berliner Wetterkarte vom 02.02.2007 schreibt.
7) 10 Jahre: Sonnenfleckenminima    

http://www.sidc.oma.be/index.php3
http://www.sidc.oma.be/sunspot-index-graphics/sidc_graphics.php
    Tabelle 9: Die Sonnenfleckenminima im ca. 10_Jahre-Takt
    
Min 1Min 2Min 3Min 4Min 5Min 6Min 7Min 8Min 9Min 10
1913192319331944195419641976198619962007

  Quelle der Daten seit 1749:  http://spaceweather.com/java/archive.html

Nicht nur die Sonne zeigt Flecken und Zyklen, sondern auch z.B. der Stern HD 81809 hat "Sternenflecken" mit einem Zyklus der Röntgenstrahlung, siehe: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/240873
8) 5 Jahre: intensive Sonnenflares 2000 & 2005    

"2005 hat es etwa so viele Sonnenflares der stärksten Kategorie X und geomagnetische Stürme wie im Maximumjahr 2000 gegeben". Quelle 1: Skyweek 16+17/2005; Quelle 2: http://science.nasa.gov/headlines/y2005/15sep_solarminexplodes.htm
2005: AR 10715 am 1. Januar mit x1.7 und AR 10808 vom 7. September mit X17.1
9) 10 Jahre: Temperatur- und Geopotmaxima im Jan. der NH in 30 hPa    

http://strat-www.met.fu-berlin.de/products/cdrom/html/section2-1.html#section2-1-2 (Fig. 3)
 
Max 1Max 2Max 3Max 4Max 5Max6
19601968+7019771985+871993+952002

10) 10 Jahre: Stratosphären- bzw. Ozonloch-Variationen    
1988 - 1997 - 2002 waren Jahre, in denen das Ozonloch der SH stark abgeschwächt war, siehe A. Fischer & J. Staehelin in WMO-Bulletin, Juli 2003("The antarctic ozone hole 1996-2002")
Das seltene Phänomen, ein major stratospheric warming am Südpol im Sept. 2002
Minor midwinter warmings in der Antarktik: 1956, 1963+64+67, 1974, 1988, 1997 und 2002(das major warming) (nach Krüger et al.: http://64.233.183.104/search?q=cache:JH18iUMKzTkJ:strat-www.met.fu-berlin.de/~krueger/sh02.pdf+midwinter+warmings+Krüger&hl=de
siehe u.a. http://www.aero.jussieu.fr/~sparc/News20/20_Baldwin.html
Wahrscheinliche Ursache?: http://sec.noaa.gov/ftpdir/plots/2002_plots/proton/ (der 14tägige intensive Protonenausstoß vom 14. -28. August 2002)
Ähnliche 14tägige Protonen-Bombardierung vom 26.10.-12.11. und nochmaliger Protonenausstoß vom 20.-25.11.2003: http://sec.noaa.gov/ftpdir/plots/2003_plots/proton/ Die Folge: "Major Stratospheric Warming" ab Nov. 2003. Abdrängung, Schwächung und Splitting des Nordpolarwirbels. Auswirkung durch Blockhoch über Europa und Polhoch (Spätwinter) erst ab 8. -29.Feb. 2004.
Die enorme Absorption (der D-Schicht?) der Ionosphäre am 29.10.2003 zeigt IRIS, das Imaging Riometer in Kilpisjärvi (Finnland), das vom DCS der Universität Lancaster (lancs,UK) betreut wird: http://www.dcs.lancs.ac.uk/iono/cgi-bin/summary#plots
Ionospheric map: http://www.ips.gov.au/HF_Systems/6/5
Aktueller Protonenfluss: siehe 13. Februar in DemoWiki:Neues
11) 5 Jahre: Van Allen-Strahlungsgürtel    
Tabelle 11:
 
Maximum 1Maximum 2Maximum 3Maximum 4
März 19891993+94199828.Okt.2003
Quebec-StromausfallRBC-Index-Maximum 1RBC-Index-Maximum"Haloween-Solarsturm"
Quelle zu 1989 und 2003: http://www.heise.de/newsticker/meldung/41512 und http://www.spacedaily.com/news/solarscience-03zr.html
Quelle zu 1993 und 1998-RBC (=Radiation Belt Content nach Baker et al.)-Maxima: http://www.agu.org/pubs/crossref/2004/2003SW000026.shtml
Die Van Allen-Gürtel der Erde (nach ://lasp.colorado.edu/strv/images/fig121.gif): ---
12a) 6+4 Jahre: Trockenjahreszeiten in Deutschland    

Hier bekommt Ihr eine erstaunliche Serie zu Gesicht, die ich auf Seite 175 in meinem Buch "Ski und Rodel gut-ab sofort wieder öfters" aus dem Jahre 2006. Dazu stehe ich immer noch. Der nächste Winter 2007/08 kann extrem kalt werden. Aber das ist nicht das Thema, sondern die Trockenphasen in Deutschland ab 1943, hier folgende Tabelle:
 
19431949195319591963+6419691973Trockenphasen
1944 = MinMax1954 = MinMax1964 = Min-MaxMin. / Max der Sonne-Aktivität

 
19761982198619911995/9620032007Trockenphasen
1976 = MinMax1986 = MinMax1996 = MinMax2007= MinMin / Max der Sonneaktivität

Die Trockenphasen treten 0 - 1 Jahre vor den Sonnenfleckenminima auf, und um die Zeit der Maxima. Da der Anstieg meist 6 Jahre beträgt, der Abstieg der Sonneaktivitä ca. 4 Jahre, ergeben sich diese 6 + 4 Jahre-Differenzen. Was passiert dann?: Der Subtropenhochdruckgürtel verlagert sich nach Norden. Blockhochs führen zur Abschirmung der Atlantik-Luftmassen, was zu Absinken und Zufuhr trockener Kontinentalluft, im Winter oft zu Kaltwintern führt. Der Winter 2006/07 machte eine Ausnahme. Da war das Kältetor nur in Nordamerika geöffnet. Aber die Rekordtrockenheit kam dank der Hochdruckgebiete PEGGY-Queen, Renate, ....
Den Beleg finden Sie u.a. im Fragenkreisheft von Walter Tiemann & Hubertus Schulze-Neuhoff, wo das Witterungsgepräge der Jahreszeiten in Regensburg 1901 - 1971 dargestellt ist. Da finden Sie auf Seite 26: Wi 1943, Winter 1949, Herbst 1953, Herbst 1959, Winter 1964 (je "zu trocken"), Wi, Fr und Herbst 1969 zu trocken
12b) 10 + 5 Jahre: heiße & trockene Sommer, kalte & flaue* Winter    

"Jahrtausendsommer" von 1540: "Unglaubliche Hitze und Trockenheit ließen einen süßen Jahrtausendwein heranreifen."
"Jahrhundertweinjahrgänge und -sommer" (mehrere pro Jahrhundert): u.a. 1947, 1959, 1976, 2003
Jahrhundertwinter: 1740, 1784, 1837-39, 1879, Jan. 1908 (New York -30 °C), 1928/29, 1940+42, 1962/63, Jan. 2006 (Russland -30 °C, langanhaltend)
"Jahrzehntsommer und -winter" :
 
Sommer --------1783+841793+94
-18021813182318321842--18781889 
-1902191119211934+35+3719471952+591964197619831992+94
-2003         
Winter ---1740*1746-17671775+7617841794/95
-18041816 (Kleine Eiszeit)1827+281837-3918451857+58 (trockene Winter)1864+65 (trocken Jahr+Wi)1879/80 (Moseleis)-1892/93 (Moseleis)
-1901+07-09191719291940-42*19471954-56+1959(J+F)1962/63 + 1968/691978/79 (S-H-Schnee)1985-871996+97
-2003 (J+F)+2005 (F/M)+2006 J/F         

gewertet; flaue = windschwache Winter, d.h. die Frontalzone nicht über Europa, Westdrift blockiert
Die Sommer-Winter-Extreme im 5- und 10-Jahre-Takt seit 1900:
12345678910111213
1901 + 1907+08 (W)1911 (S)1917 (Schnee)1921 (S)1929 (W)1940-42 (W)1947 (W+S)1954-56 (W) + 1959 (S+H)1969 (Schnee)1979 (Schnee)1985-87 (W)1995/96+97 (W)2003 (S)+ 2005+06 (W)

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Wetterereignissen_im_20._Jahrhundert/1910er#1917
1946/47 kalter "Kohlenklau-Winter" und extrem heisser und trockenster Sommer (ähnlich 1784 und 2003) http://www.dwd.de/de/FundE/Observator/MOHP/hp2/gaw/gaw_briefe/gaw_brief_018.pdf
Dezember 1947: Rekordschnee in New York ähnlich 13. Februar 2006 1949 wieder trockener + heisser Sommer, Februar 1956 extrem kalt 1947, 1949 und 1959 Super-Weinjahrgänge ( http://www.wineterminator.com/500458949a0e5d607/)
1959 am 12. Januar Schneechaos im Vogelsberggebiet (Hinweis Peter Döll) und vom 26.01. -01.03. fast kein Regen in Trier;
1969 und 70 schneereiche Winter; 1979 um Silvester Shcneekatastrophe Schleswig-Holstein; 1985-87 und 1995/96 und 96/97 kalte Winter.
2003 der Supersommer wie 1947;
2005 am 7. "Rosenmontagsschnee" an der Mosel und dann bis 13. März Schnee und Kälte; am 1. Advent und 26. Dez. Januar Schneekatastrophe in Münster
2005/06, 14 Katastrophen / Extreme:
1234567891011
am 1. Advent Münsteram 03. Januar Schneelast-Tote in Bad ReichenhallDez. Kälte JapanSchneekatastrophe Japanlange Kälterekorde MoskauFebruar Niederbayern-Chaos IINew York am 13. Febr.neg. AO (3e)Max. des Wi: 8.8 °C3. - 5. März Bayern SN-Chaos IIIMicheldorf 110 Tage Schneedecke

121314
149 Tage Trockenheit in Phönix Arizona (seit 18.Okt.)2.90 m Schnee auf dem Brocken am 10.03. (2.höchster Wert)minus 25.7 Zugspitze Rekord der 2. März-Dekade)

Übrigens nochmal zur Ursache: Die Atmosphäre zeigte im Januar 2006 wie im Februar 2005 klassische DIPOL- = BRILLEN- = "SNAP IN-Formationen". Das soll heissen, die Atmosphäre ist quasi "eingerastet", zeigt in solchen Situationen zwei Polarwirbel (gesplittet) quasistationär über der West- und der Osthälfte der nördlichen Nordhalbkugel, Hochs am Fliessband über Europa. Daher an der Mosel extrem trocken in den 3 Wintermonaten und seit Juni 2005)/ Russland/Ostatlantik/ Skandinavien und Pazifik und angrenzenden US-Staaten von Arizona (daher dort die 149 Tage Trockenheit)bis Alaska.
die 6 Blockhochs im Januar / Febr. 2006: '''Andreas, Bruno, Russlandhoch Claus (1055 hPa), Drago, Ferdinand und Gerd brachten Trockenheit, viel Schnee und Kälte (letztere in Russland um den 20. Januar, Spitzbergen entsprechend warm in der nördlichen Frontalzone). Dann folgten vom 3.-5. März zwei Schneetiefs in südlicher Fontalzone, die auf dem Feldberg im Schwarzwald u.a. für 2.10 m Schnehöhe sorgten. Und auch in Schleswig-Holstein 26 cm Schnee am 5.03.2006.
Seit 16. November liegt der Schnee nun schon in Micheldorf in Oberösterreich (am 06.03.2006)
Quelle 1: u.a. Winfried Schneiders in http://www.mosel-wetter.de (siehe Wetterchronik)
Quelle 2: http://www.dwd.de/de/FundE/Klima/KLIS/prod/KSB/ksb03/14_statistisch.pdf (Hitzetage und extremen Hitzetage in Karlsruhe, Klimastatus 2003)
Quelle 3: Baur'sche reihe der Monatsmitteltemperatur-Abweichungen vom Mittel, mehrere europäische Wetterstationen
Quelle 4: http://www.wetterzentrale.de/klima/tberlintem.html
Quelle 5: http://home.debitel.net/user/geberthold/Winter/winterin.htm
Quelle 6: http://wetterchronik.de/duerre.htm (u.a. 1975 Waldbrände)
Quelle 7: http://www.dwd.de/de/FundE/Observator/MOHP/hp2/gaw/gaw_briefe/gaw_brief_018.pdf
Hitze im 5- bzw. 10-Jahre-Takt: 1781- 1859, ... 1947, 1952, 1957, -, 1974-76, 1983+84, 1992+94, 2003
Quelle 8: http://www.wettergefahren-fruehwarnung.de/Artikel/extrem_t.html
Quelle 9: http://okdk.kishou.go.jp/news/topics_20060127.html (Japan 4. kältester Dez. nach 1910, 1944 + 1947)
Quelle 10: http://kurier.at/chronik/1277013.php (Schnee in New York 1947 und 2006)
Quelle 11: http://www.wetteronline.de/feature/2006/03/05_sa.htm (Schneechaos im Süden, u.a. 2.20 m Feldberg/Schwarzwald)

1959: am 12. Jan. viel Schnee, ab 26. Jan. - 1. März trockene Blockhoch-Lage
1784: http://www.wetter-zentrale.com/cgi-bin/wetterchronik/home.pl?topic=17 (Eiswinter, Überschwemmungen und Hitze wie 1947)
2005/06: seit Anfang Dezember haben wir in Traben-Trarbach an der Wetterstation Mont Royal keine Temperatur über 9 ° C gehabt. Das gab es noch nie seit Meßbeginn 1979, also ein neuer Rekord kalter Tage (so nennt man Tage < 10 °C). Rekord zur warmen Seite waren + 18 °C im Winter 1989/90.
Aber der Winter zeigte an der Mosel nur wenig grimmige Kälte bzw. keine. Das absolute Minimum in 2 m Höhe lag bei -8.7 ° C.
Quelle 12: http://salzburg.orf.at/stories/92479/ (an 79 von 90 Tagen des meteorlogischen Winters lag Schnee in Salzburg, zusätzlich noch an 14 Tagen ab Mitte November)
So wie die Sommer/Winter oft im 10-, manchmal auch 5-Jahre-Takt auftreten (mit Sprüngen zwischendrin), so sind auch andere Klimaelemente mit 5- und 10-Jahre-Takt zu finden. In meiner Promotionsarbeit komme ich auf ca. 50 solcher Elemente.
13) 10 + 5 Jahre: Die Arctic Oszillation (AO)    
Negative AO (höherer Druck als normal im Polargebiet) gab es im ca. 10-Jahre-Takt, siehe http://tao.atmos.washington.edu/ao/#data
Tabelle
AO JFM19471958 +60196619771985+8719962001
AO Okt - Dez--19521966+681976198519952002
NHS Okt-Feb----1967/681976/771985/861993/942002/03

AO Okt - Dez, siehe http://intellicast.com/DrDewpoint/Library/1378 mit Grafik 1:
NHS = Nordhemisphärischer Snowcover-Index, siehe o.a. Adresse (Grafik 2 und Central Park, New York):
negativster AO-Index im Okt. - Dez. 2002 und höchste Schneemenge im Winter 2002/2003
neg. Monatswerte (> 2): Feb. 1956, Feb. + Mrz 1958
10 x extrem neg.:Mz 1962, Jn. 1963, Fb. 1965, Jn. 1966, Fb.+Nv. 1968, Jn./Feb. 1969 + Jan. + Mrz. 1970
Dez.+Jan. 1976+77 (Rekord-Polhoch), Feb. 1978, Jan. 1979, Jan. 1980, Mrz. 1984, Jan. 1985, Feb. 1986, Dez. 1995, Jan. 1998, Dez. 2000 (5-Jahre-Takt, demnächst also 2005?)
pos. Monatswerte (> 1.5): Jan. 1957 + Feb. 1959, Mrz. 1967 + Mrz 1968, Jan. 1975 + Feb. 176+ Nov. 1978
10 x extrem positiv: Jan.+Mrz. 1989 + Feb.1990 (Wiebke und Co.)./Mrz. 1990 + Jan. 1993 (Rekord) + Nov. 1994, Feb. 1997''' (ca. 10-Jahre-Takt). Seit 1997 kein extrem positiver AO-Wert!
Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/daily_ao_index/ao_index.html
Die Katastrophen & Extreme im Winter 2005/06 hatten natürlich eine Ursache, die starke Mäanderung des jetsreams = fehlende Frontalzone über u.a. Mitteleuropa = negative AO. Dies zeigt die Tabelle der Arctic Oscillation-Werte seit 1950. Diese zeigt für den Dezember jeweils ca. alle 5- bzw. 10 Jahre starke negative Werte: 1958, 1963, 1969, 1976, 1985, 1995, 2000 und 2005
Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/daily_ao_index/monthly.ao.index.b50.current.ascii.table
14) 10 + 5 Jahre: Grippe-Epidemien bei Mensch und Geflügel    

    
-12345678910
Grippejahre19181928193619461957196819771985/86 + 89/901997 - 02Dez. 2003-06
NameSpanische PandemieUSAUSAUSA + PandemieasiatischeHongkongHonkongDeutschlandHongkong (SARS)Korea - Europa(Vogelgrippe)

Quelle 1(Tipp von Barbara Raillon): u.a. Markus Sommer, "Grippe und Erkältungskrakheiten natürlich heilen, Aethera-Verlag (www.aethera.de),S.35 ff. Er erklärt darin, weshalb sich die Epidemien oft aus Russland oder China ausbreiten: Die Virustypen kommen auch u.a. bei Geflügeln vor (dort leben Mensch und Tier dichtgedrängt). Von Dez. 2002 breitet sich diese von Südkorea bis Februar 2006 u.a. nach Rügen aus.
Quelle 2: avian influenca in Amerika: 1924/25, 1929 und 1983/84
15) 10 Jahre: "Blutfieber" und Smallpox    

Als Folge einer "Megadrought-Phase", im ca. 10-Jahre-Takt: 1520, 1531( 2 x "zahuatl" = smallpox = Pocken), 1545, 1559, 1566, 1576 (Fig. 2, s.u.), 1587, 1592, 1601+1606, 1613, 1624.
1629, 1639, 1659, ..., 1768, 1759, 1788, 1797 ("measles" und smolpox, http://www.whc.neu.edu/prototype/texts/amie1_1t.html)
1833, 1845, -, 1863, 1873, -, 1895, 1902 (große Epidemie), ca. 10-Jahre-Zyklen mit kleinen zur großen Epidemie von "Smallpox" in Cleveland
http://www.case.edu/artsci/dittrick/site2/museum/online/smallpox/index.htm
http://www.cdc.gov/ncidod/EID/vol8no4/01-0175.htm (Fig. 2 u.a.):
"Nine of them began in years in which the tree-ring reconstructions of precipitation indicate winter-spring (November-March) and early summer (May-June) drought. the worst epidemic of cocoliztli ever witnessed, 1545–1548, actually began during a brief wet episode within the era of prolonged drought (Figure 3). This pattern of drought followed by wetness associated with the 1545 epidemic is very similar to the dry-then-wet conditions associated with the hantavirus outbreak in 1993".
Auch in diesem Fall hatte man lange Zeit geglaubt, die Hauptursache für das Sterben von Millionen von Atzteken seien die Spanier und Ratten gewesen. Aber in Wirklichkeit war die extreme Dürre der Grund.
http://www.elfenbeinturm.net/archiv/2002a/reis.html ("cocolitzli", Das Grosse Leiden")
http://www.isr.umd.edu/~miw/coco/id3.htm ("zahuatl" 1520 und 1530)
16) 10 Jahre: Salzwassereinbrüche Ostssee 1983 - 1993 - 2003    
http://www.geo.uni-bayreuth.de/mikrometeorologie/HU70/Schinke.pdf
http://www.io-warnemuende.de/documents/pressesalzwasser_012003.pdf
Die 4 stärksten Salzwassereinströmungen (MBI = Major Baltic Inflows): 1913, 1922, 1951, 1975 ff ( http://www.iopan.gda.pl/oceanologia/454feis2.pdf)
Meteorologische Bedingungen (vorher Ostsee-Hoch, dann SW- bzw. Weststurm), siehe http://www.tiesel.de/klimaostsee1.html
17) 10 +5 Jahre: Erdbeben in Kalifornien und Japan    
Kalifornien: 1989 (Yucca Valley), Jan. 1994, Okt. 1999 und Dez. 2003
Japan-Vulkanismus:
Quelle: http://www.michaelmandeville.com/earthmonitor/polarmotion
Maxima der Erdbeben in Japan: 1968, 1974, 1985, 1995 und 2004 + 20.03.2005
schwerste Beben des 20. Jht.: 1923, 1933, 1943 ff, 1948, und Kobe 1995
Starke Beben im ca. 1 Jahre-Takt: 26.12.2003 (Iran), 26.12.2004 (Sumatra-Seebeben) und 08.10.2005 in Pakistan
siehe http://sdac.hannover.bgr.de/web/dyn_b3sn16/listings/damage_listing.html
18) 5 Jahre: Erdbeben weltweit seit 1980    

1980 (Max1, Quelle1, Abb1) - 1986 (Max2, Quelle 1) - 1990 (Max3, Quelle 2) - 1995 (Max 4, Magnitude 7-7.9) - 1999 (Max5, Magnitude 7-7.9) - 2005 (Max 4, Magnituden 4-5.9, Quelle 3)
Quelle 1: http://www.michaelmandeville.com/polarmotion/spinaxis/vortex_correlations2.htm
Quelle 2: http://www.handpen.com/Bio/sun_freaks.html
Quelle 3: http://www.infoplease.com/ipa/A0197840.html
19) ca. 5 Jahre: Seebeben vor Portugal 1964 und 1969    

Quelle: http://www.nzz.ch/2005/10/26/ft/articleD8ZKG.html
20) ca. 5 & 10 Jahre: Erdbeben Italien und Griechenland    

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/2381585.stm
http://mainz-online.de/on/02/09/06/topnews/beben.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Erd-_und_Seebeben
-Erdbeben 1Erdbeben 2Erdbeben 3Erdbeben 4Erbeben 5Erdbeben 6
Italien19681976 (extrem I Friaul)19801990 (Sizilien I)1997 (extrem II)2002 (Sizilien II)
Griechenland1995199911.Jan. 2005 (& 8. Jan. 2006)?  

21) 100 Jahre: extreme Erd- & Seebeben oft je um die Jht-Mitte    

Bedeutsame Erd- und Seebeben im ca. 100 Jahre-Takt gab es u.a.:
 
10571356145615561649175518551969
Chihli/ChinaBaselBrindisi/ NeapelChinaTokio ILissabon ITokio IILissabon II

Erklärungssversuch des Lissabon-Seebebens von 1755 mit Turbidit nach Marc-Andre Gutscher von der Universität Bretagne Occidentale: http://www.nzz.ch/2005/10/26/ft/articleD8ZKG.html
Turbidit kommt vom englischen Wort für trübe. Turbidite sind Sedimentschüttungen oder mit Sediment beladene Ströme, die an den Kontinentalhängen abwärts fließen. Tourbidite (= Meer-Lawinen) werden nach Bouma in 5 Sequenzen eingeteilt.
Quelle u.a.: http://www.erdbeben.ch/bekannte-erd-und-seebeben.php
22) Erdbeben aktuell und letzter Monat    

Quellen: http://www.emsc-csem.org/cgi-bin/QDM_all.sh und http://www.malagawetter.de/erdbeben.html
23) 5 + 10 Jahre: Vulkane Grimsvötn & Hekla (Island) & Merapi    
Die Gletscherflüsse ("Jökulhlaups") vom Vatnajökull durch Feuer unter dem Eis erlebten die Isländer 1986 und insbesondere 1996 & 1998 (Knudsen, persönliche Mitteilung August 1998 und TV-Berichte 1996).
 " Sapper gibt ab 1332 Ausbrüche an, die sich in einem Rhythmus von ungefähr einem Jahrzehnt bis in das 20. Jahrhundert wiederholen" (Hermann, 1963).
Die Auflistung 1332 bis 1972 findet sich bei Menzies, 1995, S. 234 (nach Thorarinsson). "Jökulhlaups" des Grimsvötn & Skeidararjöküll unter dem Vatnajökull gab es u.a. ab 1619 im ca. 10-Jahre-Takt):
1. Jzt2. Jzt3. Jzt4. Jzt5. Jzt6. Jzt7.Jzt8. Jzt9. Jzt10. Jzt
-161916291638-1659--1685-
170617161725---1766177417841796
-1816-1838-18511861187318831892
190319131922193419451954196519721982+831993+95
2004         

Jzt = Jahrzehnt
ca. 5-Jahre-Takt 1960 – 1972 und ab 1993: 1954, 1960, 1965, 1972 , 1982+83, 1993 +95, 1998, 2004 (ab 1993 ff siehe http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/823855)
Hekla im 10-Jahre-Takt: 1970, 1981+82, 1991 und 2000, siehe http://lexikon.freenet.de/Hekla
24) 10+ 5 Jahre: Colima, Vulkan in Mexiko    

http://www.atsnn.com/story/142603.html
Schauen Sie sich die Liste der Vulkanausbrüche mal genauer an, so erkennt man auch an diesem sehr aktiven Vulkan den 5- bzw- 10 Jahre-Takt: 1960-64, 1965-70, 1975 -83, 1985, 1991, 1994 und kräftige Eruption am 24. Mai 2005''' (1991, 1994 und 2005 parallel zum Barren Island).
Zufall oder nicht: Der COLIMA in Mexiko und der Barren Island im Golf von Bengalen hatten Ausbrüche 1991, 1994 und 2005
Barren: http://www.volcano.si.edu/world/volcano.cfm?vnum=0600-01=&VErupt=Y&VSources=Y&VRep=Y&VWeekly=Y&volpage=erupt
Colima-Eruptionen der Vergangenheit: http://www.volcanolive.com/colima.html
Vulkanismus Merapi ( Java) & Marapi (Sumatra)=
http://www.volcanodiscovery.com/volcano-tours/index.php?id=606&L=1 (Quelle 1)
http://www.iagi.or.id/index.php?name=News&file=article&sid=253 (Quelle 2)
http://www.volcanolive.com/merapi.html (Quelle 3)
http://www.volcanolive.com/tsunami10.html (Quelle 4)
Ausbrüche u.a. Marapi und Tsunamis: 1815 (Tambora), 1822, 1833, 1845, 1854, 1865 (Quelle 2), 1872 (Quelle 2), 1878 (Rabaul), 1883 (Krakatau), 1888 (Ritter, Quelle 4), 1892 + 1902 + 1906 + 1911 (je Quelle 4)
Ausbrüche: 1975 ff, 1980, 1984, 1994, 2001 (Merapi, Quelle 3), 2006 (Merapi)
25) Thera- = Santorin um 1620-30 v. Chr. (100 Jahre früher)?    

http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,413451,00.html
26) 200 Jahre: Vulkaneruptionen 850, 1050, 1259 ff, 1453, 1625, 1810+15    

Quelle 1: http://www.winterplanet.de/Sommer1816/Jos-Teil5.html
Quelle 2: http://www.awi-bremerhaven.de/Publications/Tra2003a.pdf
Extreme Sulfat-Peaks fand man in Eiskernen und in Fig. 2 (Quelle 2):
Super-Gau 1Super-Gau 2Super-Gau 3Super-Gau 4Super-Gau 5Super-Gau 6Super-Gau 7 ?
um 85010501259+1269+12791452 (Kuwae+..+..)1600-1630 (Huaynaputina)1815 ( Tambora)20XX (bald?)

Dies waren sog. Super-Vulkane seit dem Mittelalter
ca. 25 sind bekannt, in der zeit davor u.a. Erupionen um:
Super-Gau 1, Super-Gau 2, Super-Gau 3, Super-Gau 4, Super-Gau 5, Super-Gau 6
 1.2 Mio(Yellostone), 600 000 (Toba),  74 000 (Vesuv I), 39 000, 1625 v. Chr. (Thera), 79 n. Chr. (Vesuv II) 

Quelle: http://www-volcano.geog.cam.ac.uk/database/list.html
27) 10 Jahre: Jerk-Zyklus (geomagnetische Unregelmäßigkeiten)    

1969, 1978, 1991 und 1999 gab es die Jerks, siehe http://www.nature.com/nature/links/021107/021107-6.html
28) 5 Jahre: Heuschrecken-Plagen    
http://www.fao.org/EWS/GLOBAL/locusts/Plagues.htm (1987- 1992(+93) - 1997 - 2003 (+04))
http://de.wikipedia.org/wiki/Wettergeschichte (1926, 1934, -, 1954)
29) 10 Jahre: Trockensommer/-jahre Europa 0-2 Jahre vor Solar-Minima    

Insbesondere 0-2 Jahre vor den Sonnenfleckenminima gab es nun seit 250 Jahren bis heute immer wieder trockene Phasen in Mitteleuropa (nur eine einzige Ausnahme). Seit 1876 eine 100%-Regel!
Quelle: Prof. Franz Baur 1962 " Großwetterkunde und Langfristige Witterungsvorhersage", S. 47 ff. Dank an Wolfgang Meyer, der mir das Buch schenkte. Ab 1876 - 1956 stehen Sommerniederschläge von 10 Stationen Mitteleuopas (ME) zur Verfügung, ab 1932 die Jahres-Niederschlagsmengen der Jahre in Bernkastel-Kues (BKS) dank Peter Maise verfügbar. Beachten Sie den 10-Jahre-Takt (nicht 11!, wie meistens geschrieben) der Sonnenflecken-Minima ab 1913. Nach je 3 10-Jahre-Abständen folgt ein 11- bzw. 12-Jahre-Sprung.
Sommer ME/ Jahr trocken BKS18761887189919111921+231932+1933 (BKS-Jahr)
So-Abweichung (Lt/qm)/BKS: Lt/y (-31-68-39-123(Rekord)-79 + -72-23 + 508
Sonnen-Fleckenminima187818891901191319231933
So ME /Jahre? in BKS trocken (Lt/y)1942+19431952+195319621973 + 1976198519962003+05
So-Abweichung (Lt/qm)/BKS: Lt/y- 34 + -24(617)-64 + 453572502 + 594 + 408552476553 + 581
Sonnen-Fleckenminima1944195419641976198619962007

Oktober 1975 - September 1976, 1985-87, Oktober 1995 - September 1996, Juni 2005 bis Oktober 2006 (bisher, Ausnahme August 06)
Der Winter 1974/75 wurde der wärmste des Jahrhunderts (Dezember und Januar extrem warm). Der Dezember 1975 und Januar 1976 (bis zum 23.) wurden ebenfalls mild, aber dann kam der Umschwung auf Dipollage und Trockenheit.
30) 10 Jahre: 0-2 vor Minimum + je 3 Jahre zuvor heisse Sommer    

In Frankfurt (F) am Main gab es ähnlich wie in Mitteleuropa die 100%-Regel seit ca. 150 Jahren. Zusätzlich seit Beginn der Messungen 1949 bis auf eine Ausnahme (für Frankfurt) gab es jeweils 3 Jahre vor diesem 100%-Sommer ( bzw. Trockenjahr BKS 1962) einen heissen Sommer bzw. Maxima der Sommertage bzw. neg. NAO:
Sonnen-Minima19331944195419641976198619962007
heisse Sommer F--1949 + 19521959 + 1962 (ME) / 1964 (F)1973 + 19761983 + 19861991 + 19942003 + 2006
neg. Winter-NAO1929 + 19321936 + 1939-421947 + 19521959 + 1962/63----

31) 10 + 5 Jahre: Niedrigwasser an Rhein und Mosel    

NW der Pegelstände Köln, Koblenz (KO), Cochem, , Bodensee und Elbe (Wittenberge): Quellen: Bundesamt für Gewässerkunde Koblenz
http://www.wasserblick.net/servlet/is/12133/nw-bericht.pdf?command=downloadContent&filename=nw-bericht.pdf (Belz, Engel und Krahe vom bfg, Abb. 5c und Tab. 1, NW 1947, 1976 und 2003)
http://www.bodensee-ufer.de/Inhalt/MS-Ostendorp-Johnk-2003.pdf
Elbe-NW 1934, in Wittenberge: http://www.city-line.de/19322/bis_1945.htm
Jahr(e) 1Jahr(e) 2Jahr(e) 3Jahr(e) 4
1904* + 09 (Bodensee)1911* +21* (24.10.)1929 (16.02. KO)1934 (20.06. Elbe)
1947 (31.10.)1949 (19.10.)1954 (08.01.)1959 (29.10.)
1962 (10.12.) + 1964 (12.06.)1971 (08.11.) + 1972 (22.10.)1976 (28.06.)+ 1977 (05.08. Co)1983 (25.11.) + 1985 (01.11. Kaub)
1991 (23.09.)2003 (29.09.)  

Ursache der Niedrigwasser: oft und langanhaltende die Westdrift blockiernde Hochdruckgebiete über Europa. * = Trockensommer 1904, 1911 und 1921
Für Bernkastel-Kues existiert eine Tabelle längster Perioden mit Sommertagen (Maximum der Temperatur von 25 ° C und mehr), nach Albert Cappel, ergänzt durch den 2003-Wert von Frankfurt:
-Fall 1Fall 2Fall 3Fall 4Fall 5Fall 6Fall 7
Jahre1921193819441947195919762003
So-Tage in Folge26202721253330 (Frankfurt)

Niedrigwasser und Sommer-Hochdruck-Perioden kombiniert, ergibt den folgenden ca. 5-Jahre-Takt: 1904, 1909, ..., 1929,1934 - 1938 - 1944 - 1949 - 1954- 1959 - 1964, ..., 1971 + 1976
Extreme Hochwasser und Niedrigwasser dicht beieinander:
1910 / 11 und 1920 / 21: Hochwasser 1910 und 1920 an der Mosel, 1911 und 1921 Dürrejahre
1926 / 1929: Höchster Wasserstand am Pegel Köln, extrem niedriger 1929 im Eiswinter 1929
1999 / 2002 / 2003: Jahrhunderthochwasser am Bodenseee, Oder-Jahrhunderthochwasser, Jahrhundertsommer 2003
Jahrtausendhochwasser: 1342, 21. Juli (Magdalenenhochwasser in Würzburg)
Extrem-Hochwasser in Wasserburg am Inn: 1641, 1666, 1706, 1807, 1821, 1840, 1851 +53, 1899,1940 und 1985, siehe Seiten 209 und 211 die Wassermarken und Bild 6.27 in Risiko Wetter von Helmut Kraus und Ulrich Ebel, Springer 2003
32) 10 + 5 Jahre: Trockenperioden Mosel & Saar seit 1979    

Jahr(e)ZeiraumQuelle
1976große Trockenheit u.a. im Frühjahrsiehe in Google: "Trockenheit EU 1976"

  
198630 Tage vom 18. 09. bis 18.10.Peter Maise Daten von Traben-Trarbach

  
199125 Tage vom 21.11. - 15.12.Peter Maise Daten Traben-Trarbach

  
1996trockene Phasen im Dez. 1995 ff http://www.dwd.de/de/FundE/Klima/KLIS/daten/online/nat/ausgabe_tageswerte.htm

  
200103. - 31. 05. (RR unter ca. 9 Liter)Quelle siehe 1996

  
2006 ( Nov. 2004 - April 2007)drei Trockenphasensiehe nachfolgend http://www.saarbruecken.de/index.jsp?kontext=main&auswahl=null

Trockenheits-Phase I ab Nov. 2004 bis März 2005: siehe Google: "Trockenheit EU 1976" und www.saarbrücken (Umwelt & Soziales ....)
2006, Station Trier (10609), siehe dwd.de, Trockenphase II, siehe DWD-Tageswerte in Quelle oben (bei 1996) und Saarbrücken (Oktober 2005 bis Januar, April und und Juni & Juli 2006) :
10609 20060214: 0.2 10609 20060213: 0.2 10609 20060212: 0.7 10609 20060211: 0.0 10609 20060210: 0.1 10609 20060209: 0.7 10609 20060208: 2.5 10609 20060207: 0.4 10609 20060206: 0.0 10609 20060205: 0.1 10609 20060204: 0.2 10609 20060203: 0.0 10609 20060202: 0.0 10609 20060201: 0.0 10609 20060131: 0.0 10609 20060130: 0.0 10609 20060129: 0.0 10609 20060128: 0.0 10609 20060127: 0.0 10609 20060126: 0.2 10609 20060125: 0.4 10609 20060124: 0.0 10609 20060123: 0.0 10609 20060122: 0.0 10609 20060121: 0.7
2007: Trockenphase III mit 33 absolut trockenen Tagen vom 01.04. bis 03.05. (Traben-Trarbach-Wolf, agrarmeteorologische Station)
Längste Nassperiode bisher: 29 Tage vom 3.3. bis 31.3. 2001
Wer hat mehr zu bieten als 33 Trockentage und 29 Nasstage in Folge?
33) 5-Jahre-Takt der Moselhochwasser 1820-1850 / 1910-1945    

ein langer 5-Jahre-Takt der Hochwasser über zwei halbe Jahrhunderte, oft im "Gleichschritt":
123 (1820/ 1920)4 (1820/ 1920)5 (1830/1930)6 (um 1835)7 (um 1840/ 1940)8 (um 1845/1945)9 (1850)
--1918 + Jan. 1820Nov. 1824 + Dez. 182518301834+36Dez.1839 + Jan. 1841Feb. 1844 + 1845 + 19461848 + 1850
191019151918+ Jan. 1920Nov. 1924 + Dez. 19251930-Okt.1939 + Jan. 1941Nov. 1944 + Feb. 1946-

34) 5- bzw. 100-Jahre-Takt Prag-Hochwasser 1897+1903 & 1997+2002    

http://www.ufa.cas.cz/html/meteo/povodne2002/p02eng.html
Interessant, dass es in Böhmen Sommerhochwasser in o.a. Takten gab, u.a. das Juli-ODER-Hochwasser 1997 und das August-ELBE-Hochwasser 2002. Ähnliches passierte 1897 und 1903
35) 5- bzw. 10-Jahre-Takt kalter Spätwinter seit 1956    

letzte Dekade Febr. + 1. Dek. März 1956 und 23.März 19588. März 1965: -15.6 Grad C in Göttingen (-22.6 am 23.Nov.)
6. März 1971: -16.5 Grad C in Blankenrath/Hunsrück23.April 1976: - 6.4 ° C in Düsseld. April 1977 extrem kalt
27.April 1981: Rekord-April-Schneefall im Südwesten Deutschlands (18 cm)April 1986 und März 1987 extrem kalt (-1.8 bzw. -2.2 °C Abw.in TT)
21. April 1991: -3.0° in Traben-TrarbachLufttemperaturminimum 21. April 1996+97: -4.3° in TT (2. April 1996: -10.0 °C in Willingen/Hessen
3. Dek. Feb. 200128. Febr. + 1. März 2005

Die Dekadenrekorde zeigen dies u.a.: http://www.wettergefahren-fruehwarnung.de/Artikel/dekaden_mar.htm
trockene April: 1985 - 1996 - 2005 (in Jänickendorf, ReH?, heft April 2005)
36) 7 bzw. 10 Jahre: kalte Juni und Juli bzw. Jahre    

1962 war es im Juni / Juli so kalt wie im Juni 2005. Beiden Jahren folgten kalte Winter.
Am 1. Mai 2005 wurde in Aachen der 1.Mai Rekord von 1952 geknackt. Hitze- und Kälterekorde liegen in solchen Jahren oft dicht beieinander.
Kalte Juni (einmal Juli) im 5-Jahre-Takt: 1980, 1985, 1991, 1996, 2000, 2005
Kalte Jahre im ca. 10- bzw. 7-Jahre-Takt: Jahre,1940-42, 1947, 1956 (Feb. extrem kalt), 1962 extrem kalter Sommer, 1970, 1980, 1987, 1996, Aug. 2006
http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt01/0106doka.htm (1974 auch kalt in Berlin-Dahlem)
Meistens ist das Jahr kalt, wenn der Januar kalt ist, so Dr. Tiesel in seiner guten Prognose für den Winter 2005/06 in http://www.tiesel.de/klima1.html
1. März 1962 bis 28. Februar 1963 = kälteste 12-Monatsperiode nach Scherhag seit 1740 (Quelle, Paul Schaak: http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt01/0106doka.htm)
37) 10 Jahre: La Nina und PPI:1956,1965,1975,1988,1999    

Nino3.4 SSTa Index; PPI = Precipitation Perturbation Index, nach L. Goddard and M. Dilley in Journal of Climate, März 2005 ("El Nino: Catstrophe or Opportunity)
38) 10 Jahre: neg. NAO ("abc-Kaltwinter",nach heißem Herbst)    

Ca. alle 10 Jahre gibt es eine Serie kalter Winter bzw. neg. NAO, meistens durch heiße Herbstmonate September und Okober oder heisse Sommer eingeleitet. 10 Fälle seit 1894 gibt es dazu.
Quelle 1: http://www.cru.uea.ac.uk/ftpdata/nao.dat (bis 2000)
hier alle negativen Winter Indizes > / = - 1.0
Jahrenegative NAO-WerteK-Jahrenegative NAOK   
1894Sept. und Oktober--1913 + 14Sept. und Okt1913 + Okt. 1914-   
1895Jan. und FebruarK1a-1915März und Mai bis DezemberK2a   
1896...........K1b-1916März und Nov. und Dez.K2b   
1897Jan.K1c-1917Jan. bis MaiK2c   
----------
1939Sept. und Okt. und Dez.--1952Hitzewellen April & Juli & Aug.-   
1940Jan. + März + Sept. + OktK3a-19547. Jan. - Febr.K4a   
1941Jan. - Mai + Sept. und Okt.K3b-1955Januar bis MärzK4b   
1942Febr. bis AprilK3c-1956extreme FebruarkälteK4c   
-------   
1959sonnigster Oktober--1966Jan. + Juli + Okt    
1960negative Jan. - März und Okt. & Nov.K5a-1967Nov. und Dez.K6a   
1961negative Nov. & Dez.K5b-1968Febr. + Nov. + DezK6b   
1962/63negative März & Dezember bis Aprilkälte und SchneeK5c-1969Jan. - März + Nov. + DezK6c   
----1970Jan. + März * Dez.K6d   

JahrJanFebMärzSommerOktNovDezK7-K10
1976---heisser Sommer---1.6 
1977-1.0-- - ---1.0K7a
1978-------1.6K7b
1979Jan------K7c
-------  
12.1983---heisser Sommer--- 
1985-2.9-----2.9-K8a
1986--4.0-----K8b
1987-2.0------K8c
-------  
1994---heisser Juli--- 
1995-----2.7-3.3-K9a
1996-3.3--2.6---4.7-K9b
1997-2.0----- K9c
-------  
2003---heisser Sommer-1.3-- 
2004-----1.1-- 
2005-12. 02. - 12.03. kalt-1.8--13. Nov. ff kaltDez. kaltK10a
2006Jan.kaltFeb.kalt-1.3heisser Juli---K10b
2007-------K10c

Quelle 2: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/pna/norm.nao.monthly.b5001.current.ascii.table (2003ff-NOA-Werte)
http://www.berlinische-monatsschrift.de/bms/bmstxt01/0103gesg.htm (Witterung der 1950iger Jahre)
Auffallend: heißen Sommer- & Herbstmonaten (Sept. und Oktober) folgten 10 Mal seit 1894 negative NAO-Werte bzw. Kalt-Wintermonate
39) 5 Jahre: PDO 1921-1941, ... 1977-2003    

von 1921 bis 1941 exakter 5-Jahre-Takt, 1949 - 1976 6 + 5-Jahre-Takt, 1977 - 2003 "6+4"-Jahre-Takt , Monatswerte siehe Multidekadal-Zyklen der PDO (1.2)
W1 / K1W2 / K2W3 / K3W4 / K4W5 / K5W6 / K6
W1 1921W2 1926W3 1931W4 1936W5 ("XXL") 1941 
K1 1949K2 1955K3 1961K4 1966K5 1971K6 ("XXL") 1976
W1 1977W2 1983W3 1987W4 1993W5 4 1997W6 4 2003

40) 5 bzw. 10 Jahre: Hurrikane und ACE-Index seit 1886    

Der ACE-Index = Accumulated Cyclone Energy-Index zeigt einen fast lückenlosen 5-Jahre-Takt:
Maxima-Serie I (10-Jahre-Takt) in den Jahren: 1886, 1896, 1906, 1916, 1926, 1936
Maxima-Serie II (ca. 5- und 10-Jahre-Takt): 1933 - 1944 - 1950 - 1955 - 1961
Maxima-Serie III, neu beginnende Serie: 1964 - 1969 - 1976 - 1980 - 1985 - 1989 - 1995 - 2005 (siehe auch in 1.9.3 (Bidekadal-Index der Hurrikane und ACE)
http://www.naturgewalten.de/hurrikan/g4.html
41) 10 + 5 Jahre: Orkane in Europa u.a. im Februar    

12345678
01.02.195316.02.196223.02.196712./13.11.197202./03.01.197624.11.1984Feb. 199026.12.1999 & 29.01.2000
Holland-OrkanHamburger FlutkatastropheAdolph BermpohlNiedersachsenCapellaYRA-Orkan1990 Vivian & WiebkeLothar & Kerstin

Quelle: u.a. http://www.bavariastormteam.com/winterstuerme.pdf
42) 5 Jahre: Sturmtage in Traben-Trarbach    

Maximum 1Maximum 2Maximum 3Maximum 4Maximum 5

    
19851990Nov. 1995Dez. 2000Jan. 2005

43) 5 Jahre: Schnee- + Frostmaxima an der Mosel seit 1981    

Die Jahre 1981, 1986, 1991, 1996, 2001 und 2005+06 zeigten maximale Schneedeckentage bzw. Neuschneemengen bzw. Anzahl Frosttage
44) 5, 10, 15 Jahre: Torfwaldbrände in Indonesien    

1982/83, 1997/98 und 2002 waren Jahre mit extremer Trockenheit (durch El Nino) in Indonesien. Riesige Kohlendioxyd-Konzentrationen wurden dadurch in die Atmosphäre freigesetzt:
http://www.fire.uni-freiburg.de/media/2004/news_20040128_ger.htm
Zitat: "Kaum jemandem ist bewusst, dass 1997 und 1998 in Indonesien zehn- bis zwanzigmal so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre stieg wie Deutschland in den letzten zehn Jahren im Rahmen der Klimapolitik mit Milliardenaufwand eingespart hat."
45) Pestwellen u.a. 1575, 1586, 1595    

1575, 1586, 1595 (in Traben-Trarbach, Quelle, Kreisjahrbuch BKS-WIL 2007, S. 163)
http://de.wikipedia.org/wiki/Pestepidemien_in_Norwegen#Die_gro.C3.9Fe_Pest_von_1348.2F1349 (Pest in Norwegen, 1348, 1360, 1370, 1379, 1381, ...)
46) 10 & 5 Jahre: Gewitter in Österreich    

1993, 2003 und 2007 waren Maxima der Gewittertätigkeit (zusätzlich in 2000)
http://www.aldis.at/statistik/vergleich.php?PHPSESSID=43594ac64efbcb94dbdad9bc1d0163ae
Nach BILD AM SONNTAG vom 24.06.07, Wolfgang Röder, war auch 2002 ein starkes Gewitterjahr
47) 6.5 Jahre: Polarbewegung, Chandler wobble spiral-Zyklus    

http://www.cx.unibe.ch/aiub/igs.html (code polar motion, gif und animated gif)
http://www.iers.org/iers/earth/rotation/polmot/ (figure 2 und 3)
http://maia.usno.navy.mil/plot-eop.html
48) 2.2 Jahre: Quasibiannual Oscillation (Zonalwind & stratospheric ozon)    

Zusammenhang QBO und Polarwirbel, nach Labitzke und Loon:
QBO Ost bzw. WestFleckenminimumFleckenmaximum
QBO Ostwarme Stratosphärekalte Stratosphäre + oft nur ungestörter "Solo Polarwirbel"
QBO Westkalte Stratosphärewarme Stratosphäre + expandierende Polarwirbel PWW und PWE + strat. Erwärmungen

Quelle zu QBO und SAO: http://www.diss.fu-berlin.de/2003/325/kapitel2.pdf
Zusammenhang QBO und Hurrikane, nach Landsea in http://www.aoml.noaa.gov/hrd/Landsea/6-11mo/ (siehe Fig. 1): QBO West am Äquator bzw. schwache Ostwinde bis 15 N = starke Hurrikansaison, Beispiel August/ Sept. 2004 Florida mit 4 Hurrikan- Evakuierungen. Bei kräftigem Ostwind (= starkem Subtropenhoch in 10 - 100 hPa entwickeln sie sich nicht so).
QBO = Wechsel von Ost- zu Westwinden am Äquator , von 10 nach 100 hPa abwärtsverlagernd, siehe:
http://www.ugamp.nerc.ac.uk/hot/ajh/qbo.htm
http://ugamp.nerc.ac.uk/hot/ajh/qbo.htm (Fig 1 mit QBO von 10 - 100 Hpa, SAO oberhalb 3 hPa)
(Ostwind = blau = neg. Werte, Westwind = rot = pos. Werte)
http://www.cpc.ncep.noaa.gov/data/indices/ ((Data 30 hPa und 50 hPa)
JahrJanFebMrzAprMaiJunJulAugSep
2004 30 hPa-5+3+5+10+13+12+10+9+7
2004 50 hPa-7-5-4+1+6+8+8+8+6

JahrJanFebMrzAprMaiJunJulAugSep
2006 30 hPa-19-11-0+5+10+11+11+11+10
2006 50 hPa-13-12-10-8-3+2+5+5+9

Übergang zu Westwind in 30 hPa im Februar 2004, in 50 hPa erst im April 2004,
    26 Monate danach          im April 2006, in 50 hPa erst im Juni 2006

30- und 100-hPa-Analysen (mit Animation) findet man in http://www.pa.op.dlr.de/arctic/geop100_loop.html
SCO-Maxima in positiven Jahren des Zonalwindes über Singapur und umgekehrt: http://asd-www.larc.nasa.gov/TOR/2005JD005868.pdf
49) 0.5 Jahre: Sonnen- und Erdmagnetwetter (SAO / SAV)    

Die SAO / SAV (Semiannial-Oscillation bzw. - Variation), mit Westwind im April und Oktober zu den Äquinoxien in 0.3 hPa (Ostwind zu den Solstizien im Januar und Juli in 2 hPa) erkennt man in:
  http://www.ugamp.nerc.ac.uk/hot/ajh/qbo.htm (und der Animation, siehe QBO, oben).

In HSN-Veröffentlichungen von 1985ff hatte ich schon auf Frühjahrs- und Herbstmaxima der Sonnenaktivität aufmerksam gemacht. Das zeigen u.a. auch die größten Solar Flares und Magnetstürme, siehe http://www.ips.gov.au (Educational, Magnetic Field, Historical Geomagnetic Disturbances und Solar Cycle, Large Solar Flares since 1976):
Rangliste, Datum, Zyklus-Nummer und Ap-Werte (bis Dez. 2001) bzw. x-Flares:
   1        13 November, 1960           19                 280
   2        13 March, 1989              22                 246
   3        01 April, 1960              19                 241
   4        15 July, 1959               19                 236
   5        18 September, 1941          17                 232
   6        05 July, 1941               17                 222
   7        28 March, 1946              18                 213
   8        01 March, 1941              17                 207
   9        06 October, 1960            19                 203
  10        08 February, 1986           21                 202
  11        08 July, 1958               19                 200
  12        11 February, 1958           19                 199
  12        06 September, 1982          21                 199
  14        22 September, 1946          18                 198
  15        05 June, 1991               22                 196
  16        25 March, 1946              18                 195
  17        31 March, 2001              23                 192
  18        30 March, 1940              17                 190
  19        24 March, 1940              17                 187
  20        07 October, 1960            19                 186

RangZeitpunktStärke
104/11/2003X28 (estimated)
216/08/1989X20.0
202/04/2001X20.0
428/10/2003X17.2
506/03/1989X15.0
511/07/1978X15.0
715/04/2001X14.4
824/04/1984X13.0
919/10/1989X13.0
1015/12/1982X12.9
1106/06/1982X12.0
1201-15.06.1991X12.0 (5x)
1317/12/1982X10.1
1420/05/1984X10.1
1525/01/1991X10.0
1609/06/1991X10.0
1729/10/2003X10.0
          
Eine grosse Pause gab es zwischen 1961 bis 1977 (kühle Klima-Phase)
häufig traten die Maxima um die Frühjahrs- bzw. Herbst-Äquinoxien, selten im Sommer, ganz selten im Winter auf
1960 und 28. Okt. 2003 wurden jeweils jeweils starke solare "Abschluß-Feuerwerke" verzeichnet (nachdem das jeweilige Maximum schon Jahre zurücklag)
Quellen: "Time Variations of geomagnetic activity indizes Kp and Ap", Tab. 4 und 5
http://swdcwww.kugi.kyoto-u.ac.jp/kp/ (Bartels musical diagramm, 1990 - 2004)
http://swdcwww.kugi.kyoto-u.ac.jp/igrf/anime/index.html (Animation des Erdmagnetfeldes)
http://home.t-online.de/home/Dr.Strickling/sunlinks.htm, Tablle 14 (1995 - 2004):
50) starke Sonnenaktivität = geringe kosmische Strahlung    

absolutes Maximum Anfang 1987, Minima im Jahr 1991 (absolutes Minimum) und 28. Okt. 2003, siehe "Plots" 1950-2006, 1987-2006 und "Yearly by Monitor" in:
http://ulysses.sr.unh.edu/NeutronMonitor/Misc/neutron2.html
http://www.dsri.dk/~hsv/prlresup2.pdf (Fig. 2, obere Kurve = kosmische Strahlung seit 1953, mittlere seit 1937, untere Solar)
kosmische Strahlungsminima in Solarmaximazeiten seit 1937 nachweisbar, CLIMAX in Colorado seit 1953
51) 6 - 4 Monate: Frühjahr und Herbst (Solar & Kp & DST)    

2003 Max 22004 Max12004 Max 22005 Max12005 Max22006 Max12006 Max22007 Max1
Okt. / Nov.MärzOkt. / Nov.MaiNov.AprilDez.Mai

Jeweils ca. zwei Mal im Jahr kommt es zu großen solaren Ausbrüchen auf der Sonne (mit und ohne Auswirkungen auf die Erde).
http://www.dxlc.com/solar/old_reports/
http://www.dxlc.com/solar/old_reports/2004/january/20040102.html
http://www.dxlc.com/solar/old_reports/2004/may/20040502.html
http://www.dxlc.com/solar/old_reports/2004/december/20050101.html
26.10.2003, 18:15 UT bis 09. Nov. Protonenausstoß, http://www.estec.esa.nl/wmwww/wma/Data_Plots/noaa/events/
26.10.2003, 18:25 UT PCA-Ereignis, siehe http://www.ips.gov.au (Stichwort Spaceweather und "PCA-Chronik")
28.10. 2003, 09:51 UT das Herbstmaximum 2003, Sonneneruptionen um Halloween)
29.10. 2003, 06.50 UT (21 Std. später), D- & Z- & H-Ausschläge in Niemegk (GFZ) http://www.gfz-potsdam.de/pb2/pb23/
04.11.2003, -, http://soho.nascom.nasa.gov/hotshots/2003_11_04/
Herbstmaximum 2003 & Sommer- und Herbstmaxima 2004 der Solaraktivität bei TSI = Total Solar Irradiance-Messung''' auf dem TIM = Total Irradiance Monitor. Siehe Webseite des Laboratory of Atmospheric and Space Physics:
  http://lasp.colorado.edu/sorce/tsi_data.html (aktuell und seit März 2003)

In den Historical Solar Data Charts sind Maxima vom Solarfluß und Erdmagnetindex bei http://dxlc.com (Solaraktivität) zu finden.
Die Extrema von DST, Solarwind und Bz findet ihr beim "lasp" in Colorado.
  http://www.ngdc.noaa.gov/stp/GEOMAG/dst.shtml    (DST - Bedeutung)

http://lasp.colorado.edu/space_weather/dsttemerin/archive/dst_2003_10.html (30. Okt. 2003, Herbstmaximum)
http://lasp.colorado.edu/space_weather/dsttemerin/archive/dst_2004_07.html (25.-27.Juli 2004, Sommermaximum)
http://lasp.colorado.edu/space_weather/dsttemerin/archive/dst_2004_10.html (Okt. 2004, Herbstmaximum)
http://lasp.colorado.edu/space_weather/dsttemerin/archive/dst_2005_05.html (Mai 2005 mit Maximum am 15.)
http://lasp.colorado.edu/space_weather/dsttemerin/archive/dst_2006_03.html (Frühjahrsmaximum 2006)
http://lasp.colorado.edu/space_weather/dsttemerin/archive/dst_2006_12.html (Wintermaximum 2006)
http://umtof.umd.edu/pm/crn/ (siehe Rot. 2051 im Dezember 2006)
http://www.space.com/scienceastronomy/061205_solar_flare.html (X9-Flare am 05.12.06, 10 Tage vor dem Erdmagnetfeldmaximum)
Die 5 Maxima im Juli und November 2000, Nov. 2001, Oktober 2003 und 20. Januar 2005 zeigen die Protonen-Monitor-Grafiken von http://umtof.umd.edu/pm/flare/:

der Ausbruch am 17. Januar 2005: siehe auch http://www.sec.noaa.gov/ftpdir/plots/
Die Interplanetary shocks: http://umtof.umd.edu/pm/FIGS.HTML (pm = Protonen-Monitor)
Das Herbstmaximum des Solar Extreme UV-Monitors (SEM), 22. Okt. - 20. Nov. 2003 und Frühjahrsmaximum 20. Jan. 2003: http://umtof.umd.edu/sem/FIGS.HTML mit dem x28-Flare am 04.11.04 ( http://sohowww.nascom.nasa.gov/hotshots/2003_11_04/)
die letzten 14 Tage des PM: (//umtof,umd.edu/pm)
Alle Proton Density und Speed-Werte der Carrington Rotation Number (crn) des Proton Monitors (pm) seit 1996:
http://umtof.umd.edu/pm/crn/ (Carrington Roation, List und Plots)
u.a. Maxima Ende Okt. 2000, Ende Okt. 2003, Anfang Nov. 2004
die letzten 14 Tage SEM: ( http://umtof.umd.edu/sem)
Regel: zuerst reagiert CH2 (Beispiele am 13.Mai und 22. August 2005), dann CH4 (erst am 15. Mai bzw. 23. August 2005''', dann folgte Erdmagnetsturm mit aa = 127 am 24.August 2005 als Herbstmaximum, siehe http://www.geomag.bgs.ac.uk/cgi-bin/aaindex)
Protonenfluss-ERNE (14-Tage zurück): http://www.srl.utu.fi/erne_data/nrt/proton_spec.html
Die extreme Explosion, ein x17-Flare mit Protonenausstoß am 28. Okt. 2003 und am 4.11. (ein x28-Flare,der stärkste je gemessene) waren das "solare Abschlußfeuerwerk" (final eruptions) auf dem absteigenden Ast von Zyklus 23.
Ähnliche "final eruptions" (FE) gab es auch 1942, ..., 1974 und :
Am Abstieg des Zyklus Nr. 20Ende von Zyklus 21Ende von Zyklus 22Ende von Zyklus 23
1.Sept. 197125. + 26.April 1984 (2500)20. + 21. Febr. 1994 (10 000)28. + 29.10. 2003 (29500)
 Zahlenwerte der Solar Proton Events seit 1976 aus  http://umbra.nascom.nasa.gov/SEP/seps.html

 "Besonders energiereiche Eruptionen, Protonenflares, scheuen das Maximum" (Originalton Landscheidt, 1997). 

Landscheid weist auch auf den Zusammenhang zwischen Solaraktivität (hier der aa index der geomagnetischen Aktivität) und globaler Erdtemperatur hin (Fig. 3):
http://mitosyfraudes.8k.com/Calen/SolarWind.html
Die Herbstmaxima 2003 (30. Okt. und 20. Nov. 2003 mit aa = je 578), das Sommermaximum 2004 (aa = 363) und Maxima > 100 im Jan., Mai, Aug. und Sept. 2005 finden sie, wenn Sie Ihre e-mail-Adresse und das Jahr angeben, in: http://www.geomag.bgs.ac.uk/gifs/aaindex.html
Dieses Herbstmaximum 2003 ff sehen Sie auch in http://www.dxlc.com, Solaraktivität (nach Jan Alvestad): http://www.dxlc.com/solar/old_reports/2003/december/20031220.html
das Herbstmaximum finden Sie auch in: http://sec.noaa.gov/alerts/archive.html
das aa-Herbstmaximum 2003 und das aa-Sommermaximum 2004 finden Sie auch in den Monatswerten von aa, indem sie erst Erdmagnetisches Observatorium Wingst, dann Intern. Service of Geomagnet Indizes, dann Indizes Data, dann aa und z.B. 102003 eingeben /anklicken, in: http://www.gfz-potsdam.de/pb2/pb23/
Im Kp-Musical Diagramm finden Sie eindrucksvoll das Jahr 2003 in o.a. Adresse mit den Maxima am 29. Mai, 29.+30. Okt. + 20. Nov. 2003 (dauert etwas und 2004 noch nicht vorhanden).
In http://dxlc.com ("Solaktivitet, archived data") finden Sie auch die Herbstmaxima 2003 und 2004, sowie das Sommeraximum 2004 mit starkem Planetary A-Index (letztere eine Dekade nach den breiten 10.7 cm-Maxima: Maximum 10.7 in in der 2. Juli- und in der 3. Oktober-Dekade, A-Index in 3. Juli und 1. November-Dekade 2004).
und in: http://umbra.nascom.nasa.gov/SEP/seps.html (Protonenflüsse seit 1976)
IMF + Bz-South als Ursache der Frühjahrs- + Herbstmaxima: "South-pointing Bz's open a door through which energy from the solar wind can reach Earth's inner magnetosphere. The average size of Bz is greatest each year in early Spring and Autumn (aus http://memphisgeology.org/spacex_earth.html).
52) Die Magnetstürme seit dem Jahre 2000 (Kp-Daten)    

Normal sind die Äquinoxien-Maxima der Geomagnetstürme und AURORA. Im Jahre 2005 gab es die Maxima im 3-4-Monats- und 7+14-Tage-Takt:
QuelleMax IMax IIMax III
http://www.magnetsturm.de/archiv/G/2000.html6.4.15.7.5.10.
http://www.magnetsturm.de/archiv/G/2001.html17. Apr.-7. Sept.
http://www.magnetsturm.de/archiv/Kp/2002.html31. März25. Sept. 
http://www.magnetsturm.de/archiv/Kp/2003.html29. Mai18. Aug.30. Okt.
http://www.magnetsturm.de/archiv/Kp/2004.html11.03.25.07.8.11.
http://www.magnetsturm.de/archiv/Kp/2005.html7.+18.+21. Jan.08.+15.+30. Mai24.+31. Aug. + 07.Sept.(X17-Flare)
http://www.magnetsturm.de/archiv/Kp/2006.html14. April14./15. Dezember 
http://www.magnetsturm.de/archiv/G/2006.html"" 

der ca. 1 Monats-Takt, ca. alle 4 Monate neu:
-Max 1Max 2Max 3Max4Max 5Max 6
200303.03.31.03.01.04.29.05.28.06.26.07.
Max I 2005 ff7.Jan.7. Feb.7. März5. April1. + 8. Mai 
Max II 2005 ff15. Mai12. Juni10. Juli6. August24. + 31. Aug 
Max III 2005 ff7.-11. + 15. Sept.8. Okt.3. Nov.27. Dez.  
Max I 20067. März     

79 "Major geomagnetic storms" von 1996 - 2004 findet Ihr, wenn Ihr in der Suchmaschine Google (oder auch anderen?) das Stichwort eingebt.
Am 15. Mai 2005 gab es die Frühjahrsexplosion auf der Sonne mit nachfolgendem Erdmagnetsturm und Auroras. Quellen der Frühjahrs- und Sommer- und Herbstmaxima:
"DST Kyoto" in der Suchmaschine "Google" oder .... (DST-Werte seit ....)
http://www.sec.noaa.gov/SolarCycle/ (Grafik Zyklus 23)
http://www.sec.noaa.gov/ftpdir/weekly/RecentIndices.txt (Tabelle. Monatswerte ab 1991)
Sudden Commencements (SSC) von 1955 bis 2004: ftp://ftp.ngdc.noaa.gov/STP/SOLAR_DATA/SUDDEN_COMMENCEMENTS/scmonth
Am 07. Sept. 2005 gab es das Herbstmaximum mit einem X17.0 Flare, Protonenflux am 08. und Auswirkung auf der Erde erst am 11. Sept.
http://sec.noaa.gov/weekly/pdf/prf1550.pdf (die Woche bis 15. Mai 2005: Regionen 761 bis 763, M8.0 Flare am 13., Wind 1000 km/sec, Kp = 9 am 15.)
http://sec.noaa.gov/weekly/pdf/prf1567.pdf (Region 808, )
http://sec.noaa.gov/weekly/pdf/prf1584.pdf (die Woche vom 02. -08. Jan. 2006)
http://swdcdb.kugi.kyoto-u.ac.jp/dstdir/dst1/q/Dstqthism.html (eine DST-Störung vom 7. März 2006)
http://swdcdb.kugi.kyoto-u.ac.jp/dstdir/dst1/f/dstfinal200007.html (DST = -301 am 16. Juli 2000)
53) Bulletin vom Magnetsturm am 14. Dez. 2006    

http://www.sec.noaa.gov/advisories/bulletins.html
Vorausgegangen war starke S3 Solarstrahlung schon am 5. Dezember und starker R3 Radio Blackout am 13. Dezember:
"NOAA sunspot Region 930 produced a category R3 (Strong) radio blackout with an associated S2 (Moderate) solar radiation storm at 0240 UTC, 13 December (9:40 P.M. EST, 12 December). The SOHO/LASCO instrument also observed a powerful and fast Earth directed coronal mass ejection with this activity. As a result of this activity, a significant geomagnetic storm is expected to impact the Earth approximately 1800 UTC, 14 December (1:00 P.M. EST). NOAA sunspot Region 930 yielded a strong R3 radio blackout and a strong S3 solar radiation storm on 05 December."
http://www.spaceweather.com/aurora/gallery_01dec06_page4.htm (intensive Polarlichter)
54) Monats- und "Multi-Month-Oscillations" (MMO entsprechend MDO)    

2 - 4 Monate-Zyklus: negativer NAO und AO=
MO & MMO ab Oktober 2005: siehe Ordner POLARWIRBEL, Kap. 2a, Blockhochs & NAEU & abc-Phasen
MJO & "Pinapple Express=
Eine von West nach Ost schwingende Welle in den Tropen (im Gegensatz zur "Easterly Wave").
http://www.cpc.noaa.gov/products/precip/CWlink/daily_mjo_index/pentad.html (MJO 1978 - 2005)
http://www.apsru.gov.au/mjo/ (siehe auch Hurrikane in SONNENWETTER II, 12g).
http://en.wikipedia.org/wiki/Madden-Julian_oscillation (MJO-Zellen nordostwärts gegen das amerikanische Festland gesteuert)
http://en.wikipedia.org/wiki/Pineapple_Express (Pinapple Express: Dez. 1964, 1996, 7.-11. Jan. 2005 & Nov. 2006)
55) 2 - 1 Monat: Sonnenwetter    
Auf der Sonne kommt es bei der Solar Density und dem TECU-Gehalt in der Ionosphäre zu regelmäßigen 7-Tage-Phänomenen. Diese zeigen 7-8 Wochen lang ständig steigende Maxima (so von Mai bis Juni 2005), dann beginnt ein neuer -7-Tage-Takt mit niedrigem Maximaum und nach ca. 14 Tage.
56) 1 Monat: Sonnen- / Erd(magnet)wetter    
Ein starker Sonnenfleck überlebt oft 2-4 Umrundungen im Frühjahr und Herbst. Daher erscheint der Fleck nach ca. 28 Tagen wieder am Rand der Sonne und auch die von ihm ausgelösten Polarlichter, Erdmagnetstürme, .... Normalerweise müßte die Umrundungszeit 27 Tage sein, aber die äquatornahen Sonnenflecke laufen nach (durch die differenzielle Rotation). Im Wettergeschehen treten ebenfalls ca. Monatstakte auf.
57) 1 Monat: Hochdruckphasen August 2004 - Juli 2005    

Hochdruckphase 1Hochdruckphase 2H3H4H5
H1 01. - 09.08.2004H2 01.-10.09.2004H3 01.-12.10.2004H4 ab 10.- 16.11.H5 05.-16.12.2004
H1-EA 3. Dekade Dez. 2004H2-EA 3. Dek. Jan. 2005H3-EA 3. Dekade Feb. 2005H4-EA 3. Dekade März 2005 
H1-EA 9. April 2005H2-EA 7. Mai 2005H3-EA 7. Juni 2005H4-EA 7. Juli 2005 

Dieser Monatstakt von Sonnenschein und Trockenphase in 2004 im Moselraum und 2005 über dem Ostatlantik (EA = eastern Atlantic) sind nur 3 von vielen Beispielen. Ursache: Polarwirbelposition über dem Kanada-Insel-Archipel.
58) 1 Monat: Hochdruck West-Kanada Jan. - April 2007    

Norman Wells Lufdruckhöchstwerte (hPa)am 09. Jan. (1040)05.Febr. (1050)03. März (1040)01. April (1045)
Winnipeg Tiefsttemperaturwerte (° C abgerundet)- 35-40-30-15

siehe dazu: www.wetteronline.de, Meßwerte Nordamerika, Kanada, Norman Wells Luftdruck und Winnipeg (Manitoba), die letzen Wochen
59) 7 Tage und 1 Monat: Sonnenwind    
Der Solarwind und die Solarwind-Density zeigen meistens einen 7-Tage-Takt und der Solarwind zusätzlich einen Monatstakt, siehe nachfolgende Grafiken ( www.dxlc.com/images/swind1 bzw. swind2.gif)
siehe http://www.dxlc.com/solar/solwind.html
Tabelle:
MonatsphaseMin. (300-350 km/sec)Maximum (km/sec)in Stufen zum Max.
I/2005ca. 20.05.ca. 18.05. (950)4 x 7 aufwärts
II/2005ca. 28.05.ca. 30.06. (750)5 x 7 aufwärts
III/2005ca. 07.07.07.08. (907*)4 x 7 aufwärts
IV/200512.08.  


60) 7 Tage: Flares, Ionosphäre und Erdmagnet-Indices    

Flares (xray) von der Sonne, TEC = Total Electronic Content der Ionsophäre, DST, Kp und K zeigten u.a. im Mai / Juni 2005 einen ca,. 7-Tage-Rhythmus, siehe dazu:
(aus http://www.aiub.unibe.ch/ionosphere/ ,die letzten 30 Tage
http://sec.noaa.gov/ftpmenu/plots/xray.html (die täglichen Flares)
DST-Index: http://swdcdb.kugi.kyoto-u.ac.jp/dstdir/dst1/quick.html und http://lasp.colorado.edu/space_weather/dsttemerin/archive/dst_2005_05.html
Tabelle der Tage ab Mai 2005 mit Flare-Maxima, neg. DST, TEC-Doppelmaxima und Kp-Index
Flare-Tage6.14.18.28. Mai3.12. Juni
DST-Tage8.15.21.28.+30. Mai4.12. Juni
TEC-Tage8.15.+16.20.+21.28.+30. Mai4.12. Juni
Kp+K-Tage8.15.20.+21.30.Mai4.12. Juni

Die TEC-Doppelmaxima weisen Abstände von 0.5 bis 2 Tage auf. Was ist der Grund dafür?: Die "equatorial anomaly" nach Stefan Schär.
Kp-Index: http://www.gfz-potsdam.de/pb2/pb23/niemegk/kp_index (musimon.gif oder musiyear.gif)
K-Index: http://www.ionosonde.iap-kborn.de/magnetic.htm (aktuelle H, D und Z-Werte und letzte 81 Tage, siehe LINK)
61) 7 Tage: Erdwetter (+ 14 Tage-Takt). ab Advent 2005    
Auch im Wettergeschehen taucht phasenweise ein 14- und 7tägiger Zyklus auf. Beispiel:Sturm / Orkan jeweils am 3. und 4. Advent 2003 und 1.-4. Advent 2005.
Höhenhochkeile lagen im ca. 7-Tage-Takt über dem Ostatlantik am 3. und 11. Nov. 2003 und es war oft winterlich am darauffolgenden Montag (bis 19.1. 2004).
Tabelle, Montagsschnee / Kälte an der Mosel (Ursache: jeweils Hochkeil Ostatlantik) 2003/2004:
Mo 01.12.03Mo 15.12.03Mo 22.12.03Mo 29.12.03So auf Mo 04.05.04Mo 19.01.04
01.12.(1.Hochkeil)15.12.(Schnee)22.12.(Schnee)29.12.(Kälte)04. / 05.01.(Schnee)19.01. (Schneechaos)

3 x "Samstagsregen im Mai 2005: am 7., 14. und 21. Mai an der Mittelmosel
Luftdruckextreme vom 1. bis 4. Advent 2005: am 23.11. Hoch 1040 hPa (am 25. Höhen- und Bodentief (letzteres 980 hPa) mit Schneechaos Münsterland), milder 2. Advent durch Tief 975 hPa England, Blockhoch 1043 hPa am 3. Advent mit Frost, Schneetief 980 (?) am 4. Adventwochenende
Tabelle, Wochenend- und Montags-Schnee /Kälte? / Wärme durch abtropfende Höhentiefs an Hochkeilen Ostatlantik) 2005/2006:
13.Nov.1. Advent2. Advent3. Advent4. Advent26. Dez. (Mo)02. Jan.06 (Mo)
1. KälteSchneechaos Münstermild TiefvorderseitigFrost bei 1040 BlockhochSchneeSchneeBad Reichenhall Schneetote
1. HochkeilHöhentief von NHöhentief LondonHöhen- + BodenhochHöhentief ElbeHöhentief von NEHöhentief im Osten

Mai + Juni 2006, 5-7 Tage-Takt: Abkühlungen nach Hoch "PAUL" am 14., 20., 25. und 30.Mai und nach Hoch "Ulrich" am 15. (Do), 22. (Do), 29. Juni (Do) & 05. Juli(Mi):

http://www.muensterlandwetter.de/juni06.php
Diese ca. 7-Tage-Zyklen kommen durch Wechsel von Westwetter (High-Index) zu Meridionalisierung (Low Index) und CUT-OFF-Lagen (Abschnürung von Höhenhochs und-tiefs) zustande.
Siehe dazu: http://www.klett-verlag.de/klett-perthes/sixcms/klett-perthes/terra-extra/sixcms/detail.php?id=11930
Jede Menge "7-Tage-Phänomene auf Sonne und Erde" finden Sie in meinem gleichnamigen Buch, siehe Ordner "Sehenswertes", Punkt 7 (Veröffentlichungen) und möglicher Erwerb.
siehe auch im Internet: http://homepages.compuserve.de/HubertusSN/einleitung.htm
62) 2 Tage: QTDW, die Quasi Two Day Wave (Mesosphäre)    
http://www.uni-leipzig.de/~jacobi/docs/2003_LIM_6.pdf
"Die Quasi Zwei-Tage Welle (QTDW) stellt ein eindrucksvolles Phänomen innerhalb der Dynamik der mittleren Atmosphäre dar. Diese planetare Welle mit der zonalen Wellenzahl 3 und einer Periode von rund zwei Tagen ist regelmäßig mit sehr starken Amplituden auf der jeweiligen Sommerhemisphäre kurz nach dem Sommersolstitium für einen Zeitraum von 2-4 Wochen zu beobachten..." (E. Merzlyakov, A. Pogoreltsev, Christoph Jacobi)

63) 24-, 12 und 8 Stunden- Tiden    

Über den Tageszyklus brauchen wir nicht viel zu schreiben: Die Sonnen geht jeden Morgen auf, am Abden unter Den Halbtageszyklus im Luftdruck kennen aber weniger Leser. Maximaler Luftdruck ist um 10 Uhr morgens und 22 Uhr am Nachmittag gegeben, minimaler Luftdruck um 04 und 16 Uhr. In den Tropen ist die Amplituse dieser Schwankung recht groß, siehe in "GOOGLE" unter "semidiunal AMI" In der angegebenen Adresse finden sie: (Figure 3)
In Figure 5 finden Sie, daß die meisten akuten Herzinfakte auch um 10 und 22 UHR herum liegen.
"solar semidiunal tides": http://www.pnl.gov/atmos_sciences/res_hi15.html
Quelle über die 24- und 12-Stunden - Tiden: http://www.clas.ufl.edu/users/mrosenme/Oceanography/Lectures/tides.htm
http://oceanlink.island.net/oinfo/tides/tides.html
"terdiurnal tide" in der Mesosphäre / Lower Thermosphäre (MLT) gibt es auch: http://www.agu.org/pubs/crossref/2005/2004JD004564.shtml
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