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Die Teilnehmer einer Online-Community haben oder übernehmen im Lauf der Zeit verschiedene Rollen. Manchmal sogar mehrere Rollen gleichzeitig. Einige Rollen finden sich auch als BerufsBilder wieder, andere Rollen hängen mit der Stellung in der Community zusammen. Manche werden nur kurzfristig, für Minuten, eingenommen, manche behält ein Teilnehmer über Jahre.

Die Liste ist lang, vielleicht schon zu unübersichtlich, zu detailliert, trotzdem natürlich unvollständig. Man wird immer wieder neue Rollen entdecken oder sogar erfinden. Jeder möge zusätzliche Rollen, die er wahrnimmt, ergänzen.

Rollen sollen keine Schubladen, sondern Orientierungshilfen sein. Sie enthalten die Erfahrungen von vielen Jahren, sie bündeln die natürlichen Interessen, die Erwartungen der Beteiligten und die Möglichkeiten in eine Nachbarrolle zu wechseln. Für wichtige Rollen werden eigene Seiten zur Beschreibung notwendig sein.

Es ist immer gut, wenn man sich bei den eigenen Aktivitäten in einer Community bewusst ist, in welcher Rolle man sich gerade befindet ist und welche Erwartungen deshalb von anderen entstehen.

Viele Konflikte beruhen darauf, dass man sich selbst in einer anderen Rolle sieht, als der Kommunikationspartner. Ein Neuling in einer Community kann sich als gleichberechtiger Teilnehmer sehen, während Mitglieder ihn als Gast sehen, dem sie Toleranz und Gastfreundschaft entgegenbringen wollen, von dem sie aber auch Rücksichtnahme, Lernbereitschaft und Aggressionsverzicht erwarten. Die entstehenden Konflikte können dann entweder unreflektiert persönlich ausgetragen werden oder man kann sie über Rollenbilder veranschaulichen und entschärfen.

Formale Rollen    

Ein Neuling ist jemand, der gerade beginnt in einer Community zu schreiben. Man wird im gerne helfen, in dem Ausmaß wie er bereit ist, Ratschläge auch entgegenzunehmen und positiv zu verarbeiten.

Der Teilnehmer schreibt regelmäßig und ist namentlich bekannt. Man erwartet von ihm, dass er dem Neuling hilft, seine Anfangsschwierigkeiten zu überwinden und möglichst rasch ein vollwertiger Teilnehmer zu werden.

Soziale Rollen    

Der Leser benutzt die Community nur passiv. Er schätzt ihrer Wert, er kommt immer wieder zurück, aber es gibt Ursachen, warum er nicht aktiv wird. Obwohl unsichtbar, ist die Leserschaft unverzichtbar, denn sie repräsentiert die Öffentlichkeit bzw. das öffentliche Interesse.

Ein Besucher ist jemand, der im wesentlichen zum ersten Mal in eine Community kommt und dort zu schreiben beginnt. Es geht hier um den Erstkontakt, darum sich zurechtzufinden und das Gefühl zu bekommen, mit seinem Schreiben als Teilnehmer akzeptiert zu werden.

Der Gast ist ein Besucher, den man willkommen geheißen hat und eingeladen hat, zu bleiben. Man gibt ihm Zeit, die Regeln und Ziele der Community bzw. die anderen Teilnehmer kennen zu lernen. Er überlegt sich, ob er Mitglied werden will, oder welche andere Rolle er in Zukunft einnimmt.

Ein Mitglied hat Rechte und Pflichten gegenüber der Gemeinschaft. Man erwartet von einem Mitglied dauerhafte Teilnahme und Verantwortungsbewusstsein für das Wohl der Community. Mitglieder treffen - in mehr oder weniger definierter Form - die Entscheidungen in der Community.

Der Gastgeber ist unter den Mitgliedern der "Erste unter Gleichen". Er trägt die Gesamt-Verantwortung und trifft die Entscheidungen, bis es genug Mitglieder gibt, um gemeinsame konsensuale oder demokratische Entscheidungen zu treffen.

Inhaltliche Rollen    

Der Autor arbeitet weitgehend selbständig Themen (Seiten, Artikel) aus. Für ihn ist der Inhalt, die Möglichkeit seine Ideen zu veröffentlichen, der wesentliche Antrieb.

Der Lektor hilft dem Autor, indem er für korrekte Rechtschriebung und Grammatik sorgt und den Autor drängt, Unklarheiten in Formulierungen oder Argumentationen zu beseitigen.

Der Redakteur hat die Verantwortung für die inhaltliche Arbeit. Er kümmert sich um die Struktur des Systems, also die Erzeugung und das sinnvolle Zusammenwirken der verschiedenen Themen bzw. der Autoren und Lektoren.

Kommunikative Rollen    

Der Initiator Initator bringt neue Ideen ein und gibt aktiv Anstöße für neue Themen, Seiten oder Entwicklungen. Er braucht den Freiraum, für manche schon fast eine Provokation.

Der Kritiker beobachtet und reagiert auf das Geschriebene. Er ergänzt, weist auf Ungenauigkeit hin, korrigiert Fehler, und gibt den Schreibenden das notwendige Feedback.

Der Moderator ist verantwortlich für das Klima in der Community. Bei Unstimmigkeiten zwischen Teilnehmern soll er vermitteln, bei Angriffen von Trollen oder destruktiven Besuchern die richtige Antwort finden.

Technische Rollen    

Der Entwickler sorgt für das technische Funktionieren des Systems. Je nach Situation und Möglichkeiten reagiert er auch auf Vorschläge der Commnuity in Bezug auf Verbesserungen oder Innovationen.

Der Maintainer sorgt für das Zusammenspiel mehrerer Entwickler in komplexeren Projekten. So ist z.B. Linus Thorwalds Maintainer von Linux. Er arbeitet selbst an Entwicklungen mit, aber seine Hauptaufgabe ist die Modularisierung der Arbeit, sodaß mehrere Entwickler ein sinnvolles und konsistentes Gesamtprodukt schaffen können.

Der Gründer gibt den wesentlichen Anstoß für den Aufbau der Community. Er leistet die Hauptarbeit in der Gründungsphase und ist oft Entwickler, Redakteur, Autor, Redakteur, Gastgeber, Initiator und Moderator in einer Person.

Destruktive Rollen / Schwierige Personen    

Der Vandale zerstört Seiten oder Inhalte aus unklaren Motiven. Eine Kommunikation ist mit ihm meist nicht möglich. Man kann ihn meist nur durch rechtliche Drohungen abschrecken oder technisch sperren.

Der Troll hat Freude daran, Chaos und Verwirrung zu stiften. Meist ist er auf ein Thema spezialisiert, das er in verschiedenen Communities durchzusetzen versucht. Typische Themen "Meinungsfreiheit" oder "Böser Diktator". siehe auch DeWikiPedia:Troll_(Internet)

Der Usurpator strebt durch Zuckerbrot und Peitsche, durch Schmeichelei und Drohgebärden, durch Aufgreifen von gemeinschaftsspaltenden Themen, Einfluss zu gewinnen und die Kontrolle über die Community an sich zu reissen.

Der Spielverderber setzt sich über bestehende Regeln hinweg, bezweifelt ihre Sinnhaftigkeit oder Rechtmäßigkeit und will eigene, meist sehr willkürliche Regeln durchsetzen. Gelingt das nicht, sieht er sich als Opfer eines Diktators oder Mobbings.

Legendäre Rollen    

Der Meister beherrscht die Technik des Wiki vollkommen. Aus scheinbar unentwirrbaren Konflikten macht er natürliche Meinungsvielfalt. Er ist virtuos, es ist ein Vergnügen ihm zu zusehen. Er kürzt und erzeugt dabei Klarheit, alles erscheint leicht. Nur - es gibt keine Meister.

Der Engel (GuterGeist, WikiGnome) wirkt im Unsichtbaren. Er entfernt hier einen Fehler, ergänzt dort einen Link, hilft den Neulingen, verschönert hier das Layout, ersetzt dort ein böses Wort durch etwas angemesseneres. Er hat keinen Namen, kein Ego. Es genügt ihm, das Gute im verborgenen zu tun.

Der Weise lebt jenseits von Regeln und Normen. Man sieht ihn nie argumentieren oder kämpfen. Selbst die Virtuosität des Meisters ist ihm fremd. Er ist KeinFührer, nur wer ihn fragt, bekommt Rat. Doch was er berührt, entfaltet sich und erwacht zum Leben.

Links    

Diskussion    

Da kein Mensch in eine Schublade zu stecken ist und alle Rollenbilder in sich vereint sind, ist es der oder die Weise die die Fackel des Addierens und nicht des Dividierens vor sich trägt und über alle scheinbar unüberbrückbaren gegensätzlichen Rollenbildern milde lächelt.
Doch wer der oder die Weise ist wird man nie Wissen,denn es ist das Namenlose Licht des Ideals das stets noch vor uns liegt.~ErnstGruber

Es geht nicht um Schubladen. Es geht darum, für sich mögliche Lebensräume zu finden und die damit verbundenen Erwartungen zu kennen. Wenn man eine (positive) Rolle ausfüllen kann, dann ist das ein gutes Gefühl. Eine Rolle schafft die Möglichkeit, "soll" und "ist" zu vergleichen, mit sich selbst zufrieden zu sein. Außerdem erklärt es, warum es nicht dasselbe ist, wenn zwei das gleiche tun. -- HelmutLeitner

Helmut, in erster Linie sollte man meiner Meinung nach mit der Rolle des Teilnehmers auskommen. Ich halte es nicht für wünschenswert sich auf ein zwei Rollen zu beschränken, entweder entscheidet man sich für Gleichwertigkeit oder man macht eine hierarchische Struktur - wenn man Menschen findet, die sich freiwillig dafür entscheiden wollen.
Diese eigenartigen Rollenklisches wird wohl kaum jemand von sich aus wählen, daher kommt mir das undemokratisch bis abwertend vor.
Mein Ideal von Sozial ist Gleichwertigkeit und die Möglichkeit einer regelmäßigen Rollenrougade wo jeder jede Rolle spielt vom Kloputzer bis zum Präsidenten.
Das Schauspiel heißt Leben und Leben lassen im Materiellen System und unnötige starre Wertigkeiten und Rangordnungen sollte man im letzten Jahrtausend lassen.~ErnstGruber

Na ja. Du kannst es dir aber nicht aussuchen. Du bist hier kein Neuling, also Teilnehmer. Du bist kein Besucher mehr, sondern willkommener Gast, vielleicht auf dem Weg zum Mitglied, wenn du das möchtest. Du handelst meist als Initiator (nicht als Autor) oder als Kritiker. In deinen eigenen Wikis bist du Gründer. Wir sind hier gleichwertig, aber nicht gleichberechtigt und nicht gleichbemächtigt. -- HelmutLeitner

Helmut, gleichwertig impliziert gleichberechtigt und gleichbemächtigt!

Aber nicht im geringsten!

Wenn ich in ein Straßenbahn einsteige, dann bin ich zwar gleichwertig wie der Fahrer und der Schaffer, habe aber nicht die gleiche Macht oder die gleichen Rechte.

Wenn ich bei dir zu Besuch bin, bin ich gleichwertig, muss aber akzeptieren, wenn du mich aufforderst nicht zu rauchen (Gottseidank bin ich Nichtraucher) oder heimzugehen.

Es ist klar das du den Schlüssel zum Auf und Zusperren des Gründer Wikis besitzt,doch dies im Wikialltag Wochen bis Monatelang herauszukehren ist Kontraproduktiv,und kostet dich auch unnötig viel Energie.

Habe ich auch nicht vor.

Ob es sinnvoll ist einen Teil der Teilnehmer in Mitglieder zu verwandeln führt wahrscheinlich zu neuerlichen "Macht" Abstufungen wo eigentlich keine spürbar sein sollten.~ErnstGruber

Ich habe ja kein Interesse an der Macht und den damit verbundenen Verpflichtungen. Die Teilnehmer, die immer von Gleichberechtigung reden, sollen ruhig auch dauerhaft Pflichten übernehmen und als Mitglieder die Verantwortung von Entscheidungen mittragen.

Träumst du von einer Straßenbahn ohne Lenker? Einer Stadt ohne Bürgermeister? Wohnungen ohne Besitzer? Kinder ohne Eltern? Schule ohne Lehrer? -- HelmutLeitner

Ich Träume von einer "Strassenbahn" wo sich der oder die Fahrer/in abwechseln und jeder Fahrgast auch mal zum fahren kommt wenn er will,es ist wie ein "Spielfilm" wo jedes Jahr die Rollen getauscht werden und jeder einmal den Bürgermeister den Bettler den Boss den Arbeiter den Mörder und das Opfer den Richter und den Verurteilten den Dieb und den Bestohlenen den Schwarzen und den Weisen ....spielt.
Denn dann wenn jeder alle Rollen durchspielt wird der Bürgermeister der auch Bettler war und dank des Wechsels der Rollen, wieder sein wird, für Unterkunft Heizung und Essen sorgen und vielleicht auch mehr.Der Boss der Arbeiter war und wieder sein wird,wird für bessere Arbeitsbedingungen sorgen und und und...es ist gerade ein Film im Kino wo Mutter und Tochter für einen Tag die Rollen tauschen,oder wo einer für einen Tag Gott spielt,es gibt sicher hunderte Filme wo der Mann zur Frau wird ,der Bettler zum König,der Boss zum Bettler,der Verkäufer zum Präsidenten,der Barmusiker zum Englischen König und so weiter,es Endet meistens nach anfänglichen durcheinander mit guten Erkenntnisschritten für die Beteiligten.
Es gibt sicher auch hunderte Beispiele im Realen Leben.
In jeden Individuum sind alle Rollen angelegt und eine Rollenrougade würde die Selbsterkenntnis und ein freundschaftliches Miteinander aller Menschen fördern.~ErnstGruber

Das kann ich verstehen. Aber die meisten Menschen teilen dein Interesse am Rollentausch nicht. Also tun sie es nicht. Das ist ihr gutes Recht, oder nicht? -- HelmutLeitner

Ich möchte hier kurz mal einhaken und Ernst verteidigen. Weso weißt Du das, das die Menschen kein Interesse am Rollentausch haben? Vielleicht träumen sie ja davon, haben sich aber damit abfinden müssen, daß unsere Gesellschaft sie dazu weder ermundert noch befähigt... FranzNahrada

Ich glaube es gibt keinen Schauspieler der seine ganze Karriere lang die Selbe Rolle spielen will,daher glaube ich das sehr viele eine Rougade begrüßen würden.~ErnstGruber

Reden wir jetzt von Schauspielern oder von realen Menschen und ihren Rollen? - HelmutLeitner

Von beiden.~ErnstGruber

Bei Schauspieler is es selbstverständlich (aber er behält ja auch immer die Rolle des Schauspielers bei).
Bei anderen Menschen ist es eben nicht selbstverständlich. Der Bürgermeister will normalerweise nicht in die Rolle der Putzfrau oder des Bettlers. Und das ist sein Recht, oder nicht? -- HelmutLeitner

Wiederum: vielleicht ist das nur scheinbar so... FranzNahrada

Der Schwerpunkt ist für mich die Frage an die Idealisten: "...ist das sein Recht, oder nicht?" Eine Verneinung dieser Frage führt zu Problemen, weil Online ja kein Zwang ausgeübt werden kann. Ich habe aber das Gefühl, dass sich hier Vorstellungen über reale gesellschaftliche Rollen so stark dazumischen, dass die Online-Situation, auf die es mir ankommt, nur mehr Hintergrund ist. -- HelmutLeitner

Gerade für Politiker den eigentlichen Dienern des Volkes,könnte ich mir sogar ein Musslehrjahr vorstellen,wo sie die Welt aus verschiedenen Positionen aus wahrnehmen könnten,um nicht in die Politikerkrankheit der Überheblichkeit zu gelangen.
Ich halte es für einen Fehler in erster Linie die Wertigkeit und Identifikation eines Menschen am Beruf zu Messen,ich glaube ein guter Bürgermeister würde den Nutzen der neuen Perspektive über den Scheinbaren Abstieg vorziehen.
Ein Bürgermeister der in Berufswertigkeiten und Hirarchien denkt wird sich wahrscheinlich dagegen wehren ein Paar Wochen im Reinigungsdienst zu Arbeiten.~ErnstGruber

Du hältst das für so sinnvoll, dass du sie dazu sogar zwingen willst (Musslehrjahr)?

Warum sollten deine individuellen Vorstellungen und Interessen für andere Menschen etwas bedeuten, wenn diese doch nur deine subjektive Realität und dein Recht auf Individualität wiederspiegeln? -- HelmutLeitner

Ich zwinge niemanden die Laufbahn der Politik einzuschlagen,erkenne aber das in Politik und Beamtenkreisen der undemokratische glaube herrscht, "höher" zu stehen als das Volk. Jeder Beruf besteht aus Praxis und Theorie wo man durchmuss wenn man einen Abschluss im Beruf haben will,was würde dagegensprechen wenn die Politikerpraksis darin bestünde in verschiedene Berufszweige zu schnuppern?
Helmut, wie sehen deine Verbesserungsvorschläge aus,dein ständiges Kontra ist mir im Dialog zu wenig.~ErnstGruber

Na ja, die Seite geht ja über RollenBilder. Ich habe sie geschrieben, du hast sie kritisiert. Ich meine dass sie helfen, du lehnst sie ab. Du verlangst, dass rochiert wird. Ich meine, dass die Bereitschaft zur Rochade selten vorhanden ist und nicht eingefordert und nicht erzwungen werden kann. Mein Vorschlag ist, Rollen als etwas Unvermeidliches zu akzeptieren. -- HelmutLeitner

Ich lehne Rollen nicht ab,den sie dienen vielen als Identifikationshilfen.
Ich finde es für falsch Hirarchien und Mächtigkeiten daraus abzuleiten,denn auch ein Obdachloser Fahrgast in der Strassenbahn kann z.b. die Notbremse ziehen und die Menschen und einschließlich den Mächtigen Fahrer damit das Leben retten.~ErnstGruber

das ist kein starkes Argument, denn das ist die berühmte Ausnahme von der Regel - FranzNahrada

Für mich geht es nur um die Orientierungshilfe. Wenn du siehst, dass du neu in einem Wiki als Besucher oder Gast anderen, z. B. anderen Gästen oder Mitgliedern gegenüberstehst, dass sich aus diesen Rollen bestimmte Erwartungen, auch nicht-gleichberechtigte Beziehungen ergeben können, dann haben die RollenBilder einen ersten Zweck erfüllt. -- HelmutLeitner

Das sind soziale Mechanismen, die einerseits ihre Berechtigung haben, aber auch andererseits jederzeit zu Fehlern führen können und korrigiert werden sollten. Vielleicht ist es sogar gut, wenn wir lernen viele verschiedene Rollen zu spielen, umso reicher kann unser soziales Leben werden.

Natürlich. Vor allem in verschiedenen Online-Communities geht das sehr leicht. In einer bin ich Besucher, in einer anderen Gast, in der dritten Mitglied und in der vierten Gründer. So lernt man Online-Communities von verschiedenen Seiten kennen.

Und natürlich sind bestimmte Übergänge möglich. Andererseits sind bestimmte Rollentausch-Vorstellungen sinnlos: Ein Gast und ein Gründer können in einer Community nie die Rollen tauschen. -- HelmutLeitner

Was mir aber abgeht, ist die Rolle zwischen Gründer und Entwickler. In der freien Software nennt man sie den Maintainer, oder auch den Prozeßverantwortlichen. Ist die absichtlich weggelassen worden? -- FranzNahrada

Die Listen sind unvollständig (ich habe einfach mit einer Aufschreibung begonnen) und jeder soll Rollen ergänzen, die er wahrnimmt. Es wäre schön, wenn du den Maintainer beschreiben könntest (für mich vermischt sich das so im Gründer-Entwickler-Gastgeber-Moderator, dass ich es nicht gut auftrennen kann). -- HelmutLeitner

Ich habe mir die Freiheit genommen, den Maintainer dort wo er hingehört unter den technischen Rollen zu plazieren. Ich finde im übrigen Deine Rollendefinitionen gut. Falls es Deine Zustimmung nicht findet, kannst Du es ja wieder entfernen oder eben zur Diskussion hierher stellen. -- Franz Nahrada

Meine Lieblingsrolle ist übrigens die undankbarste von allen: Initiator -- FranzNahrada

Franz,du liebst die Demokratie der Indianer,wo jeder den Stab in die Hand bekommt und Gleichwertig seine Meinung sagt,das Rougade Prinzip ist eine logische Erweiterung meiner Meinung nach.~ErnstGruber

Ernst, was meinst du mit "Rougade". Ich hab's ein paarmal, vielleicht irrtümlich (dann entschuldige) in Rochade (das Platztauschen der Figuren beim Schach) ausgebessert. -- HelmutLeitner

Stimmt schon ,du hast es richtig ausgebessert,was ich damit meine ist weiter oben schon mal erklärt.
Einfach ein Rollentausch in den Funktionen,vom Kloputzer bis zum Präsidenten und alles was interessiert und was Technisch von der Ausbildung möglich ist.
Es hat was vom Füsse waschen des Königs seiner "Untertanen", ich habe das mal in einer Gandhi Biographie gelesen,es war sein Ideal, in einer Gemeinschaft,wo eine Rougade der Tätigkeiten zur gleichwertigen Achtung aller Tätigkeiten die in einer Gemeinschaft anfallen, führt.
Ich finde die Idee sehr gut.~ErnstGruber


Hier mal ein Gast-Feedback zu der Diskussion. Ich empfinde Rollen als etwas angenehmes, etwas, was mir meinen Platz in einem Team klarer macht. Das funktioniert aber in Wikis und Newsgroups eher über Antwortverhalten denn über explizites Nennen einer Rolle. Der Nutzer glaubt sich in einer bestimmten Rolle, bekommt dies aber nicht direkt bestätigt. In einer Newsgroup muss ich bei ausbleibenden Antworten von einer distanzierten Zustimmung ausgehen. Das ist für den Neuling deprimierend. Es ist ungleich konstruktiver, wenn die Community vor allem Neulingen offensiveres Feedback gibt. Als Positivbeispiel sehe ich hier Helmut in seiner Gastgeber-Rolle im DSE-Wiki. Noch besser ist ein Mitwirken der Teilnehmer. -- SDö

Danke für dein Feedback ErnstGruber


mir fällt dazu noch DerFaengerImRoggen ein. --sigi
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