![]() | Sozial Status |
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Eines der großen Probleme bei OnlineCommunities Andererseits ergeben sich Rollen und SozialStatus gewissermaßen automatisch. Es gibt keine Kommunikation bei der nicht eine soziale Situation entsteht, bei denen die Teilnehmenden bewusst oder unbewusst bestimmte Rollen einnehmen und bestimmte Erwartungen oder Annahmen bezüglich des der anderen beteiligten Personen, ihrer Rollen und ihres Status, treffen. Der häufigste Grund für Konflikte ist, dass die Erwartungen der Beteiligten auseinanderklaffen, ohne dass das Problem den Beteiligten bewusst ist und direkt angesprochen wird. Etwa kann jemand neu in eine Community kommen und sich an einer Diskussion um eine Grundsatzfrage beteiligen (oder schlimmer: diese beginnen). Der Newcomer fühlt sich vielleicht Experte auf dem Gebiet und erwartet, dass ihm dieser Status zuerkannt wird. Die Regulars der Community haben aber eine andere Sichtweise, haben nicht ausreichend Grund für Vertrauen und Anerkennung des Expertenstatus - also sehen sie den Newcomer als Besucher, der sich das Recht anmaßt, sich in innere Angelegenheiten der Community einzumischen. Ohne entsprechende Orientierungspunkte kommt es typischerweise zu einem direkten Schlagabtausch zwischen einem dominanten Regular und dem Newcomer, der zwar thematisch mit Argumenten geführt wird, bei dem es aber nur darum geht, den angenommenen Sozialstatus zu etablieren. Der Newcomer hat dabei schlechte Karten, weil ihm die Akzeptanz in der Community fehlt. Vielleicht hat er sogar die objektiv besseren Argumente, die aber nicht durchdringen, so dass er sich gemobbt oder einer ungerechten Clique gegenüber sieht. Das Problem liegt jedoch primär am Newcomer und daran, dass er soziale Ordnungen durch Anmaßung und Einmischung verletzt hat. Er müsste zuerst Vertrauen ermöglichen, sich als konstruktives Mitglied der Community bewähren, um aus dieser Rolle heraus den Kurs der Community mit zu bestimmen. Die Community könnte den Konflikt entschärfen, indem sie die soziale Situation thematisiert. Dann wird klar, dass sich die Zurückweisung nicht auf die Person (verletzend) oder seine Argumente (unverständlich) bezieht, sondern auf eine fehlende soziale Ordnung (InteraktionsOrdnung). Diese kann bei beidseitigem Interesse relativ leicht hergestellt werden, wenn man sich nicht in einen Konflikt verstrickt hat.
Wenn man dem Konzept eines SozialStatus in OnlineCommunities
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